UNO-Helfer ohne Zugang zu 600.000 Taifun-Opfern

Rund 1,9 Millionen Menschen bereits versorgt
Rund 1,9 Millionen Menschen bereits versorgt
Eineinhalb Wochen nach dem Taifun "Haiyan" auf den Philippinen haben die Helfer der Vereinten Nationen noch immer keinen Zugang zu rund 600.000 Hilfebedürftigen. Insgesamt wurden rund 1,9 Millionen Menschen unter anderem mit Reis und Energiekeksen versorgt, sagte die Generaldirektorin des Welternährungsprogramms (WFP), Ertharin Cousin, am Dienstag in Manila.


Nach WFP-Schätzungen sind seit “Haiyan” rund 2,5 Millionen Menschen auf den Philippinen auf Hilfe von außen angewiesen. Diese Zahl sei “sehr konservativ” geschätzt, betonte Cousin. Möglicherweise bräuchten noch mehr Menschen Unterstützung.

“Haiyan” hatte am 8. November eine Schneise der Verwüstung auf den Philippinen hinterlassen. Von den Auswirkungen sind laut UNO etwa 13 Millionen Menschen betroffen, wobei drei Millionen durch den Sturm zur Flucht gezwungen wurden. Nach jüngsten Behördenangaben kamen 4.000 Menschen ums Leben, 1.600 weitere gelten noch als vermisst.

Der Wiederaufbau wird nach Einschätzung der Regierung bis zu umgerechnet 5,8 Milliarden Dollar kosten. Er wäre nicht überrascht, wenn am Ende diese Summe anfalle, sagte der für wirtschaftliche Entwicklung zuständige Staatssekretär Arsenio Balisacan. Womöglich müsse der Inselstaat dafür Kredite aufnehmen.

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