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UNO gedenkt der Nazi-Opfer

Rund 200 Vertreter der UNO-Organisationen haben am Montag der Nazi-Opfer gedacht - vor 60 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz haben am Montag rund 200 Vertreter der UNO-Organisationen in Wien der Opfer gedacht. Diplomaten forderten die internationale Gemeinschaft auf sicherzustellen, dass sich die Schrecken des Holocausts niemals wiederholen. Die Zeremonie in Wien fand wenige Stunden vor der Sondersitzung der UN-Vollversammlung in New York statt, bei der sich neben anderen Generalsekretär Kofi Annan auch Staatssekretär Franz Morak mit einer Rede an das Plenum wenden wollten.


Der französische UN-Vertreter Patrick Villemur verwies bei der Gedenkstunde in Wien darauf, dass die Vereinten Nationen gegründet wurden, als der Welt das Ausmaß des Schreckens in den Lagern bewusst geworden sei. Der russische UN-Diplomat Grigori Berdennikow erinnerte daran, dass sowjetische Truppen Auschwitz befreiten. Die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis bleibe im Weltgedächtnis als schreckliches Verbrechen haften.


Der britische Gesandte bei den UN in Wien, Peter Redmond Jenkins, sagte, nur in enger Zusammenarbeit könne die Welt Völkermord beenden, „wo immer er geschehen mag“. Der israelische Diplomat Israel Michaeli erklärte, der jüdische Staat trage für immer die Narben des Holocausts. „Jede Generation muss wachsam sein, damit ein derartiges Übel nie wieder geschieht.“

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