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UNO-Frauenstatuskommission: Österreich wird Mitglied

Die Frauenstatuskommission widmet sich der Geschlechtergleichstellung.
Die Frauenstatuskommission widmet sich der Geschlechtergleichstellung. ©APA/AFP (Sujet)
Österreich wird für die nächsten vier Jahre Mitglied der Internationalen Frauenstatuskommission (CSW) der UNO. Die Mitgliedschaft beginnt am 26. März und soll im Jahr 2025 enden.

Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) freute sich, dass Österreich zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder Mitglied in der UNO-Frauenstatuskommission CSW vertreten ist. "In den kommenden vier Jahren unserer Mitgliedschaft wird sich Österreich aktiv am internationalen Austausch in diesem bedeutenden Gremium beteiligen und die Gleichstellung von Frauen und ihren Schutz vor Gewalt vorantreiben", teilte Raab in einer Aussendung mit.

Die Frauenstatuskommission hat 45 Mitglieder, die nach regionalen Gesichtspunkten für vier Jahre gewählt werden. Der "Western European and Others Group" (Westeuropäer und andere, WEOG) stehen insgesamt acht Sitze zu, welche laufend mit Ende der jeweiligen Periode nachbesetzt werden. Am 14. September 2020 wurde Österreich für die Periode 2021-2025 als Mitglied in die internationale Frauenstatuskommission gewählt. Das Land war zuletzt von 1992 bis 1996 Mitglied der CSW.

Österreich wird Mitglied der UNO-Frauenstatuskommission

Die Internationale Frauenstatuskommission (Commission on the Status of Women, CSW) der Vereinten Nationen wurde 1946 gegründet und ist die globale politische und intergouvernementale Hauptinstitution, die ausschließlich der Geschlechtergleichstellung und der Stärkung von Frauen gewidmet ist. Ihre Hauptaufgabe ist das Erarbeiten von Empfehlungen und Berichten mit dem Ziel, die Rechtsstellung der Frauen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu verbessern. Für die Zeit der Mitgliedschaft Österreichs sind die Schwerpunkte der Kommission die Geschlechtergleichstellung in Bezug auf Klimawandel, Armutsbekämpfung und technologischer Wandel. Außerdem soll für 2025 eine politische Deklaration zum 30. Jubiläum der Pekinger Erklärung, die bei der Weltfrauenkonferenz von 1995 verabschiedet wurde, ausgearbeitet werden.

Die 65. Tagung der Kommission findet von 15. bis 26. März in hybrider Form statt. Die österreichische Delegation soll von Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) geleitet werden.

(APA/Red)

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