UNO dokumentierte Tod von 780 Zivilisten in der Ukraine

780 tote Zivilisten in der Ukraine laut UNO getötet.
780 tote Zivilisten in der Ukraine laut UNO getötet. ©REUTERS/Marko Djurica
Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine den Tod von 780 Zivilisten dokumentiert.

Unter ihnen waren 58 Kinder und Jugendliche, wie das Büro am Donnerstag in Genf mitteilte. Am Vortag waren es noch insgesamt 726 Tote. Dem Büro lagen zudem verifizierte Informationen über 1.252 Verletzte vor. Am Vortag waren es 1.174. Russland hatte am 24. Februar seinen Angriff auf die Ukraine begonnen.

Tatsächliche Todeszahlen mit Sicherheit deutlich höher

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont stets, dass die tatsächlichen Zahlen mit Sicherheit deutlich höher liegen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bräuchten oft Tage, um Opferzahlen zu überprüfen. Das Hochkommissariat gibt nur Todes- und Verletztenzahlen bekannt, die es selbst unabhängig überprüft hat.

Meiste zivile Opfer durch Raketen- und Luftangriffe

"Die meisten Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden durch den Einsatz von Explosivwaffen mit großer Reichweite verursacht, darunter durch den Beschuss mit schwerer Artillerie und mit Raketenwerfern sowie durch Raketen- und Luftangriffe", teilte Bachelets Büro mit.

(APA/Red)

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