UNO-Blauhelme wandten in Mali übertriebene Gewalt an

UNO-Blauhelme haben bei einer Auseinandersetzung mit mindestens drei Toten und 13 Verletzten in Mali übermäßige und nicht autorisierte Gewalt angewendet. Das habe eine interne Untersuchung des Vorfalls ergeben, teilten die Vereinten Nationen am Donnerstag in New York mit. Demnach reagierten die UNO-Soldaten auf gewalttätige Demonstrationen in Gao im Norden Malis Ende Jänner mit Schüssen.


UN-OGeneralsekretär Ban Ki-moon bedauere den Vorfall sehr, hieß es. Die verantwortlichen Blauhelme würden von ihren Heimatländern zur Rechenschaft gezogen. An der 2013 gegründeten und Minusma genannten Friedensmission in Mali sind insgesamt rund 9.000 Blauhelme beteiligt.

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