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Universität will mehr Lehrpersonal

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Die Universität Wien will die Zahl ihrer Professoren stark erhöhen. Bis 2009 soll es 400 Professuren geben (derzeit rund 350), kündigte Rektor Georg Winckler bei der Vorstellung des neuen Entwicklungsplans der Uni am Mittwoch an.

Damit soll u.a. in Massenstudien eine Höchstzahl an Diplomarbeiten bzw. Dissertationen festgelegt werden, die ein akademischer Lehrer zu betreuen hat. Ein Teil der Mittel dafür könne durch Umschichtungen aufgebracht werden, für den anderen Teil hoffe man auf Mittel aus den Leistungsvereinbarungen mit dem Ministerium.

Die Höchstgrenze der zulässigen Diplomarbeiten werde je nach Fach unterschiedlich sein, so Winckler. Ziel sei aber, dass ein Uni-Lehrer nicht mehr als 25 Diplomarbeiten pro Jahr betreue. In der Publizistik werde derzeit zum Teil das Dreifache erreicht. Für diese Maßnahme würden insgesamt mehr als 20 Professuren nötig sein – die Mittel dafür würden hoffentlich bereits ab 1. Jänner 2007 mit dem Wirksamwerden der Leistungsvereinbarungen vorhanden sein.

Im neuen Entwicklungsplan, der auch die Grundlage für den dem Ministerium übermittelten Entwurf der Leistungsvereinbarung für die Jahre 2007 bis 2009 ist, wird auch das neue Studienangebot konkretisiert. Wie geplant sollen sämtliche 130 Studien bis 2008/09 auf die Bologna-Studienarchitektur (Bachelor-Master-Doktorat/PhD) umgestellt werden. Derzeitige Einschränkung: Für die Lehramtsstudien ist dies noch gesetzlich verboten, für Jus, Psychologie und Pharmazie müssten bis Anfang 2007 intensive Gespräche mit den betroffenen Berufsgruppen geführt werden, die sich derzeit noch gegen eine Umstellung sträuben.

Grund für deren Widerstand ist vor allem der Umstand, dass das Bachelor-Studium in Österreich – im Unterschied zu den anderen Staaten, wo auch vier Jahre erlaubt sind – gesetzlich mit einer Dauer von drei Jahren festgelegt ist. Dies solle bei den nächsten Regierungsverhandlungen überdacht werden, so Winckler. Gleichzeitig sehe er aber ein, dass die dreijährige Dauer in bestimmten Bereichen wie den Wirtschaftswissenschaften durchaus sinnvoll sei.

Folgende sechs universitäre Forschungsschwerpunkte wurden festgelegt: Europäische Integration und südöstliches/östliches Europa, Ethische und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns, Interkulturelle Kommunikation, Materialwissenschaften-Funktionalisierte Materialien und Nanostrukturen, Symbioseforschung und Molekulare Prinzipien der Erkennung sowie Rechnergestützte Wissenschaften.

Die ebenfalls präsentierte Bilanz der Uni für das Jahr 2005 weist einen Jahresüberschuss von rund neun Mio. Euro auf. Der Rechnungsabschluss biete ein „gutes Bild“, so der Vorsitzende des Uni-Rats, Max Kothbauer. Gleichzeitig bedürfe er aber einer Erklärung: So bestehe ein wesentlicher Teil des Vermögens aus dem von der Gemeinde Wien geschenkten Alten AKH, das weder veräußert noch zur Finanzierung der langfristigen Verbindlichkeiten verwendet werden dürfe.

Nach einigen mageren Jahren habe 2004 und 2005 wieder stärker investiert werden können, so Winckler. Allerdings hätten die Investitionen mit etwas mehr als 20 Mio. Euro (inklusive Infrastrukturmittel) erst 2005 wieder den Stand von 1999 leicht übertroffen. Für 2006 sind Investitionen von 30 Mio. Euro geplant. Die Drittmitteleinnahmen der Uni stiegen von 15,7 Mio. Euro im Jahr 2004 auf 22,6 Mio. im Jahr 2005.

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