UNICEF erinnert an das Leid der Kinder

Auch im kommenden Jahr werden nach Einschätzung des UNO-Kinderhilfswerkes UNICEF Millionen Kinder unter Kriegen, Aids, Ausbeutung und mangelhaften Bildungschancen zu leiden haben.

14 Millionen Kinder weltweit seien verwaist, weil ihre Eltern an Aids gestorben sind, hieß es in einer Erklärung der UN- Organisation. Die Zahl werde im kommenden Jahr weiter steigen.

Auch der Missbrauch von Minderjährigen als Kindersoldaten sei weiterhin ein drückendes Problem. “300.000 Kindersoldaten, manche von ihnen erst acht Jahre alt, werden in bewaffneten Konflikten in mehr als 30 Ländern ausgebeutet”, hieß es in der Erklärung weiter. In den vergangenen zehn Jahren seien zwei Millionen Kinder als direkte Folge von Kriegen gestorben, dreimal so viele seien schwer verletzt oder dauerhaft geschädigt worden.

246 Millionen Kinder weltweit müssten arbeiten, 171 Millionen von ihnen unter gefährlichen Bedingungen. Elf Millionen Kinder würden vor ihrem fünften Geburtstag sterben. UNICEF beklagte, dass Regierungen in reichen wie in armen Staaten die Notwendigleit unterschätzten, in Bildung zu investieren, um den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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