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Ungleiche Behandlung?

Der FC Lustenau hat in den letzten zehn Jahren von der Gemeinde 300.000 Euro an Kostenersatz für die im FC-Stadion anfallenden Kosten erhalten. Eine klare Benachteiligung gegenüber der Austria und dem EHC?

Der frühere FCL-Finanzreferent Kurt Hollenstein lieferte dazu präzise Zahlen. Die generalsanierte Eishalle in Lustenau hat bis dato 5,8 Mill. Euro netto gekostet. Ins Reichshofstadion wurden bis 1996 3,4 Mill. für den Umbau und in weiterer Folge 1,5 Mill. Euro für Tribünen, Flutlichtanlage und Rasenheizung ausgegeben, alles Netto, versteht sich. Da sieht der ehemalige FCL-Funktionär für seinen Klub einen riesengroßen Nachteil: Ledigleich 300.000 Euro wurden aus dem Gemeindesäckel für die anfallenden Kosten von rund einer Million Euro zugeschossen.

In Summe zu wenig, wie Hollenstein meint: “Die Umbauarbeiten nach dem Aufstieg in die Erste Liga haben die Finanzkraft des Klubs bei weitem überstiegen.” Deshalb sei es jetzt an der Zeit, im Sinne einer Gleichbehandlung der Lustenauer Sportvereine das Angebot des FCL an die Gemeinde, den Platz um 1,6 Mill. Euro zu übernehmen, auch umzusetzen.

Dem hat aber Bürgermeister Grabher aber schon eine Fastabsage erteilt. Für FCL-Vizepräsident Dieter Sperger aber kein Beinbruch. Allerdings rechnet Sperger dann damit, dass sich die schon steinharten Fronten zwischen Gemeinde und Klub noch weiter verhärten: “Wir lassen uns weder den Abstieg in die Westliga vorschreiben, noch aus Lustenau vertreiben. Wenn notwendig, setzen wir unsere Ansprüche auf einen Sportplatz in Lustenau gerichtlich durch.” Einzig möglicher Ausweg im Schlamassel scheint das Zulassen des FC Lustenau im Reichshofstadion zu sein.

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