"Unglaubliche Einsparungen" bei Hofreitschule

Nach einem kritischen Rechnungshofbericht werden bei den Lipizzanern die Gürtel enger geschnallt. Seit Jahresbeginn seien "unglaubliche Kosteneinsparungen" erzielt worden, verkündete die Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule, Elisabeth Gürtler, am Mittwoch.

Weitere sollen folgen: Geplant ist, die Verhandlungen über das neue Gehaltsschema der Bereiter bis Juli abzuschließen.

Gürtler nannte zwar keine konkreten Zahlen, versicherte jedoch: Man gehe nicht nur äußerst sparsam vor, etwa bei Werbung oder Inseraten, auch eine Steigerung der Einnahmen sei erzielt worden. So sind etwa die Umsätze bei den Vorstellungen, Führungen sowie bei der Morgenarbeit erhöht worden. Letztere werde, falls der Andrang der Besucher an einem Tag entsprechend groß ist, zeitlich verlängert.

“Was das Gehaltssystem betrifft, gibt es Gespräche. Mit 1. Juli soll klar sein, mit welchen Strukturen wir in den Herbst gehen”, sagte Gürtler. Kern der Neugestaltung ist demnach eine Reduzierung der “sehr hoch” angesetzten Vergütung für Tourneen bei gleichzeitiger Erhöhung des normalen Gehalts.

Für zusätzliche Gäste soll im Sommer auch ein heuer zum zweiten Mal stattfindendes Gastspiel sorgen. Unter dem Titel “Piber meets Vienna” treten Nachwuchspferde in Wien auf. Präsentiert werden unter anderem sechs junge Hengste sowie Fohlen mit ihren Müttern. Auch die hohe Kunst des Gespannfahrens mit Lipizzaners gibt es zu bestaunen. “Piber meets Vienna” findet ab 1. Juli drei Wochen jeden Tag außer Montag statt.

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