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Ungeplanter Katzen-Nachwuchs: Darum sollten Freigänger in Wien kastriert werden

Jede nicht-kastrierte Freigänger-Katze kann schnell für ungewollten Nachwuchs sorgen.
Jede nicht-kastrierte Freigänger-Katze kann schnell für ungewollten Nachwuchs sorgen. ©pixabay.com (Sujet)
Katzen, die regelmäßigen Zugang ins Freie haben und nicht zur Zucht verwendet werden, sind laut Tierhaltungsverordnung zu kastrieren - auch in Wien. Das hat gute Gründe.

Die aktuell milden Temperaturen sorgen nicht nur beim Menschen für Frühlingsgefühle, sondern auch bei den Tieren: So sind Katzen bereits in Paarungsstimmung. Damit dies nicht im großen Katzenjammer endet, ruft die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) dazu auf, Freigänger unbedingt kastrieren zu lassen. “So kommen verantwortungsvolle Katzenhalterinnen und -halter nicht nur ihrer gesetzlichen Pflicht nach, sondern verhindern auch, dass die Anzahl an herrenlosen streunenden Tieren ansteigt”, sagt Eva Persy, Leiterin der TOW.

Rund 2.500 Streunerkatzen in Wien kastriert

Streunerkatzen kennt man vor allem aus ländlichen Regionen. Was viele nicht wissen: Auch in Wien gibt es Streunerkatzen. Vor allem in Parks, Kleingartenanlagen und in den Randbezirken leben Kolonien, die aus verwilderten Hauskatzen und ihren Nachkommen bestehen und oftmals von Anrainerinnen und Anrainern versorgt werden. “In den vergangenen Jahren sind mit Unterstützung der Stadt rund 2.500 Streunerkatzen in Wien kastriert worden”, so Eva Persy. “Jede nicht-kastrierte Freigänger-Katze, die in der Stadt umhertigert, kann jedoch schnell wieder für ungeplanten Nachwuchs sorgen und so die Situation ihrer streunenden Artgenossen verschärfen.”

Laut Zweiter Tierhaltungsverordnung sind Katzen, die regelmäßigen Zugang ins Freie haben und nicht zur Zucht verwendet werden, zu kastrieren. Wie wichtig die Einhaltung dieser Bestimmung ist, zeigt folgendes Rechenbeispiel: Da Katzen bis zu drei Mal im Jahr Junge bekommen können, die wiederum im Alter von vier bis fünf Monaten selbst paarungsfähig werden, können aus einem Katzenpaar innerhalb von nur zwei Jahren 66 Nachkommen entstehen. Die Population würde also enorm ansteigen. Ein verstärkter Kampf um Nahrung und Reviere wären die Folge. “Das belastet dann nicht nur die Tiere, sondern kann auch zu Konflikten mit den Anrainerinnen und Anrainern führen, weil es zu verstärktem Lärm, Verunreinigungen und anderen Nebeneffekten kommt”, so Persy.

Die Kastration eines Katers bieten TierärztInnen ab circa 80 Euro an. Bei Katzen ist der Eingriff aufwändiger und somit mit Kosten ab 100 Euro verbunden.

(Red)

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