Unfall auf der S5 bei Grafenwörth: Schotter-Lkw umgestürzt

Der umgestürzte Lkw
Der umgestürzte Lkw ©Freiwillige Feuerwehr Grafenwörth
Am späten Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr Grafenwörth zu einer "schweren Bergung" auf die S5 Richtung Krems angefordert - wie sich herausstellen sollte, war es ein schwieriger und harter Einsatz für die freiwilligen Feuerwehrleute.
Einsatz auf der S5

Aus noch ungeklärter Ursache war ein Schotter-Lkw in der Kurve der Grafenwörther S5-Auffahrt umgestürzt, wobei das Führerhausdach durch den Anprall an eine Leitschiene eingedrückt worden war.

Schotter und Diesel auf der S5 verteilt

Weiters riss bei dem Unfall auf der S5 der Dieseltank des Lkw auf, und hunderte Liter Diesel begannen sich auf die Fahrbahn zu ergießen. Durch die Wucht des Aufpralls war außerdem Schotter auf beide Spuren der Richtungsfahrbahn Krems verteilt.

Vor Ort wurde gemeinsam mit der Polizei umgehend die Richtungsfahrbahn gesperrt und der Schotter an den Rand gekehrt. Eine Spur konnte dann sofort wieder für den Verkehr freigegeben werden. Durch die mittlerweile am Unfallort eingetroffenen Kräfte der ASFINAG wurde daraufhin der verstreute Schotter mittels Lkw und Ladeschaufel von der Fahrbahn entfernt.

Lkw-Lenker befreite sich selbst

Der Lenker konnte sich noch aus eigener Kraft aus dem Führerhaus befreien und wurde vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus verbracht.

Zum Abpumpen und Beseitigen des ausgetrenen Diesels wurde von der Einsatzleitung Verstärkung angefordert, für die Bergung wurde das Kranfahrzeug der Feuerwehr Krems an der Donau alarmiert. Mit Mechanikern der Lkw-Firma wurde dann das Fahrzeug für die anstehende Bergung vorbereitet. Um aber überhaupt die Feuerwehr-Seilwinden am Fahrzeug anschlagen zu können, musste die Lärmschutzwand am Fahrbahnrand mittels Kran ausgehängt werden. Mit vereinten Kräften, Kran und Seilwinden begannen die Einsatzkräfte daraufhin, den Lkw aufzustellen.

S5 Richtung Krems gesperrt

Sobald der Unfall-Lkw aufgerichtet war, begann das Zusammenräumen: Das Fahrzeug wurde mit der Abschleppvorrichtung des Krans und mit Begleitschutz durch die Polizei nach Traismauer verbracht. Die Auffahrt Grafenwörth wurde von Betriebsmittelresten gereinigt.

Erst als es schon dunkel wurde, konnten die letzten Einsatzkräfte die Unfallstelle verlassen. Für die Dauer der Bergung musste die S5 zeitweise Richtung Krems gesperrt werden, außerdem wurden die Zufahrten von der Grafenwörther Tankstelle und vom Auffahrt-Kreisverkehr von der Feuerwehr gesperrt.

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