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UNESCO: Steinmetzkunst hat nun Kulturerbe-Status

Die Steinmetzkunst wurde in die UNESCO-Liste für immaterielles Kulturgut aufgenommen.
Die Steinmetzkunst wurde in die UNESCO-Liste für immaterielles Kulturgut aufgenommen. ©WKW/Florian Wieser
Die Steinmetzkunst reiht sich ab sofort in die Runde der traditionellen Handwerke ein, die von der UNESCO zum immateriellem Kulturerbe erklärt wurden.

"Die Aufnahme in die UNESCO-Liste für immaterielles Kulturgut ist eine besondere Auszeichnung und zeigt, dass traditionelle Handwerke mit ihren Produkten und Techniken wesentlich dazu beitragen, dass heimisches Kulturgut erhalten bleibt und neu belebt wird", so Maria Smodics-Neumann, Wiener Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Steinmetzkunst offiziell immaterielles UNESCO-Kulturerbe

"In Stein gemeißelt ist für die Steinmetze nicht nur ein Sprichwort. Sie prägen seit Jahrhunderten das Wiener Stadtbild. Umso mehr freut mich der Kulturerbe-Status". Übrigens: Auch das Goldschlägerhandwerk, Techniken der Rauchfangkehrer und Pflasterer gehören zu den 29 traditionellen Handwerkstechniken auf der Liste des immateriellen Kulturerbes Österreichs.

In Wien gibt es derzeit rund 100 Steinmetzbetriebe. Das Handwerk mit Hammer und Meißel im Wappen ist eines der ältesten - bereits im Hochmittelalter ging man für sakrale Bauten, Schlösser und Burgen auf den beständigeren Steinbau über. Ein Beispiel dafür ist auch der Stephansdom, der ohne Steinmetzkunst nicht in dieser Form existieren würde.

Insgesamt neun österreichische Traditionen neu auf der Liste

Insgesamt wurden neben der Steinmetzkunst und dem Buchbinden neun österreichische Traditionen neu in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. In Österreich gibt es laut Wirtschaftskammer 97 aktive Buchbinderunternehmen, wovon ein guter Teil die handwerkliche Herstellung und Veredelung von Büchern pflege.

Zu den weiteren Bräuchen, die neu zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurden, zählen laut einer Mitteilung auf der Homepage der UNESCO das Nikolospiel in Bad Mitterndorf (Steiermark), der Fastnachtsbrauch der Amraser Matschgerer (Tirol), die Ernennung der Hauerkrone und des Hiatabaums in Neustift am Walde (Wien), die Stinatzer Hochzeit (Burgenland), das Odlatzbia Oröwen im Wiesenwienerwald (Niederösterreich), die Fuhr am Hallstättersee (Oberösterreich) und das Kneippen (österreichweit). Damit sind aktuell 133 österreichische Traditionen im Verzeichnis gelistet.

(Red)

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