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Unentschieden

Aufsteiger SV Pasching muss weiter auf den ersten Sieg gegen SW Bregenz warten. Das Spiel SV Pasching gegen SW Bregenz endete mit einem 1:1.

Die Oberösterreicher, die im Oberhaus zu Hause noch ungeschlagen sind, verteidigten mit dem 1:1 (0:0) im letzten Heimspiel dieses Jahres im Waldstadion zwar Platz zwei in der Tabelle erfolgreich, doch nach dem 0:0 und 2:2 in den ersten beiden Duellen mit den Vorarlbergern reichte es auch in der dritten Auseinandersetzung mit dem potenziellen Abstiegskandidaten trotz Dutzender hochkarätiger Chancen nach der Pause wieder nicht zum Erfolg. Bregenz bleibt damit die einzige Mannschaft in der T-Mobile Fußball-Bundesliga, die noch nicht gegen den Linzer Vororte-Verein verloren hat, fiel aber auf Platz neun zurück, da Salzburg einen 5:2-Heimerfolg über SV Ried feierte.

In der ersten Hälfte bekamen die 4.000 Zuschauer extreme Fußball-Schonkost geboten, den einzig erwähnenswerten Torschuss in den ersten 45 Minuten verzeichnete Pasching durch Kuljic (13.). Nach der Pause ging es zunächst in dieser Tonart weiter, doch die 55. Minute brachte den großen Umschwung: Zunächst wurde Edi Glieder im Bregenz-Strafraum niedergerissen, doch das Pfeiferl von Referee Daxauer blieb stumm. Der in der Folge reklamierende Glieder wurde von Geiger im Sechzehner niedergestoßen, und diese Tätlichkeit wurde vom Schiedsrichterassistenten gesehen und Daxauer sofort gemeldet. Die logische Konsequenz: Rot für Geiger und 1:0 für Pasching durch den verwandelten Elfer von Glieder (56.).

Danach dominierten die Hausherren die Partie und hatten Chance um Chance, doch Bregenz-Schlussmann Tolja verhinderte mit tollen Paraden das 0:2. Und in der Schlusssekunde bewahrheitete sich dann wieder einmal die uralte Fußball-Weisheit, dass man Tore, die man nicht schießt, bekommt. Der belgische Bregenz-Goleador Axel Lawaree, der sich vor einer Woche mit seinen fünf Toren beim 5:1-Heimsieg gegen SV Salzburg an die Spitze der Torschützenliste setzte, nutzte seine erste große Möglichkeit und fixierte praktisch mit dem Schlusspfiff in der 94. Minute mit seinem 15. Saisontor den Ausgleich. Pasching-Trainer Georg Zellhofer stürmte daraufhin stinksauer in die Kabine, hatten seine Mannen doch gut ein Dutzend Chancen auf den Sieg vergeben.

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