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Unbekannte sprengten Klo und Streubox in Wien mit Böllern in die Luft

Unbekannte sprengten in Wien eine öffentliche Toilette in die Luft.
Unbekannte sprengten in Wien eine öffentliche Toilette in die Luft. ©LPD Wien
Am Sonntag wurden in Wien eine öffentliche WC-Anlage und eine Streubox mithilfe von Pyrotechnik in die Luft gesprengt.

Bisher noch nicht ausgeforschte Personen haben am Wochenende mehrere – zum Teil schwere - Sachbeschädigungen mittels pyrotechnischer Gegenstände in Wien begangen. Eine öffentliche WC-Anlage wurde im Bereich des Badeteichs Hirschstetten in Wien-Donaustadt beinahe vollständig zerstört.

Öffentliches Klo wurde in Wien-Donaustadt fast vollständig zerstört

Durch die Druckwelle wurde die Metalltüre etwa 25m vom Gebäude weggeschleudert. Ein Ohrenzeuge, der zwei laute Knalle in der Nacht hörte, verständigte die Polizei, als er die Beschädigungen wahrnahm. Die Berufsfeuerwehr Wien kontrollierte in weiterer Folge das Gebäude auf mögliche Einsturzgefahr. Aus Sicherheitsgründen wurde die Sperre veranlasst.

Unbekannte sprengten Streubox in Wien-Favoriten mit Pyrotechnik

In Wien-Favoriten sprengten bisher unbekannte Täter eine Streubox des Straßendienstes der Stadt Wien. Vor Ort konnten keine Reste der pyrotechnischenKörper gefunden werden. In beiden Fällen wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen gegen die unbekannten Täter wurden aufgenommen. Die Wiener Polizei warnt in Hinblick auf Silvester ausdrücklich vor dem Gebrauch nicht zugelassener Böller sowie unsachgemäßer Verwendung von Silvesterfeuerwerken.

Die meisten Unfälle und gefährlichen Vorfälle mit pyrotechnischen Erzeugnissen sind auf Sorglosigkeit, Unachtsamkeit sowie nicht bestimmungsgemäße oder missbräuchliche Verwendung zurückzuführen. Besonders die verbotene und leichtsinnige Handhabung von meist aus dem Ausland besorgter Pyro technik ohne erforderlicher Qualitäts- und Zulassungskriterien birgt großes Gefahrenpotential. Bei Verstößen gegen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes drohen dem Verwender, neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, auch Verwaltungsstrafen bis zu EUR 3.600,-.

(Red)

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