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Unaufdringliche und regionale Kreativität

Die Big Band Walgau zeigte ihr ganzes Können.
Die Big Band Walgau zeigte ihr ganzes Können. ©Emir T. Uysal
Fünftes Konzertprogramm der Big Bang Walgau im Vereinshaus Göfis.
Big Band Walgau in Göfis (2019)

GÖFIS Unter dem Motto „Alles Horn!“ präsentierte die Big Band Walgau ihr bereits fünftes Konzertprogramm mit ausgesuchten und ganz neuen akustischen Leckerbissen im Vereinshaus Göfis. Anmoderiert wurde der Abend von Vollblutmusikerin Alexandra Sutter (The Voice of Germany). Alphorn goes Jazz: Das Alphorn ist zwar aus Holz, wird aber den Blechblasinstrumenten zugerechnet, während das Saxophon aus Blech ist, aber in der Musikwissenschaft als Holzinstrument gilt. Im Jazz hingegen ist jedes Blasinstrument ein „Horn“ – sofern es nicht „zickig“ gespielt wird. Darum wird in diesem Programm nicht nur dem Alphorn auf neuen musikalischen Pfaden gehuldigt, sondern auch des 125. Todestages von Adolphe Sax gedacht. Sax hat neben dem Saxophon unzählige Instrumente zwischen Holz und Blech erfunden, die zumeist in Museen verstauben, mit dem Saxophon aber ist ihm der „große Wurf“ gelungen. Daneben werden auch die Flügel- und Tenorhörner „gefeatured“ – was aber ist ein „Sliphorn“?

 

Treffender Titel

Das Motto „Alles Horn!“ bezieht sich nicht nur auf Instrumente, sondern auch auf Jazzkomponisten und Interpreten. Der große Jazzkomponist- und Arrangeur Billy Strayhorn, dessen Stücke fälschlicherweise oft Duke Ellington zugeschrieben wurden, war deshalb auch prominent vertreten, wobei hier die bekannten Gesangssolisten Sutter und Bernhard Meier ihre Individualität voll ausleben konnten. Die folgenden Zeilen aus Shirley Horns legendärem Song „Here’s to Life“, der auch zu hören war, umschreiben die Ästhetik der Big Band Walgau trefflich: “As long as I’m still in the game, I want to play for laughs, for life, for love”.

Leiter und Musikschuldirektor Christian beschrieb das Ensemble: „Als Musikschul-Big Band können wir uns keine teuren ‚Legionären’ einkaufen, womit wir allerdings punkten können, ist unaufdringliche und regionale Kreativität“. ETU

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