UN-Generaldebatte: Kurz setzt auf "Energiewende"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) traf bei der UN-Generaldebatte in New York UN-Generalsekretär Antonio Guterres.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) traf bei der UN-Generaldebatte in New York UN-Generalsekretär Antonio Guterres. ©AP/United Nations/Eskinder Debebe
Am Freitag nahm Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zum Abschluss der UN-Generaldebatte in New York an einem virtuellen Energie-Dialog teil. Kurz propagierte dabei die "Energiewende" gegen den Klimawandel.

Zum Abschluss seines Aufenthalts bei der UN-Generaldebatte in New York hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitagvormittag (Ortszeit) an einem von Generalsekretär António Guterres einberufenen virtuellen "High-Level Dialogue on Energy" teilgenommen. Dabei propagierte Kurz per Videobotschaft die "Energiewende" als "Schlüssel zur Bewältigung des Klimawandels". Nachhaltige Energie habe für Österreich "auf allen Ebenen eine wichtige Priorität", sagte Kurz laut Redetext.

Bei nachhaltiger Entwicklung soll Österreich Nummer sieben werden

Bei den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) habe sein Land das Ziel Nummer sieben, also den Zugang zu erschwinglichen, zuverlässigen und modernen Energiedienstleistungen, "weitgehend erreicht", bilanzierte der Bundeskanzler. "Der Anteil der erneuerbaren Energien hat sich deutlich erhöht und liegt weit über dem EU-Durchschnitt."

2030 soll hundert Prozent des Stroms von Erneuerbaren kommen

Weiters hielt er fest: "Wir wollen bis 2030 hundert Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Schon heute haben wir rund 80 Prozent erreicht." Kurz offenbarte zudem ehrgeizige Pläne: "Wir wollen ein Innovationsführer in der nachhaltigen Energie- und Umwelttechnik werden und sicherstellen, dass unsere energieerzeugende Industrie nachhaltiger werden kann und dabei wettbewerbsfähig bleibt."

(APA/Red)

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