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Umstellung auf Sommerzeit 2013: Am Sonntag bei Schneewetter

Es wird wieder an der Uhr gedreht - Umstellung auf Sommerzeit 2013.
Es wird wieder an der Uhr gedreht - Umstellung auf Sommerzeit 2013. ©APA
Nicht vergessen: Am Sonntag, den 31. März, wird um 2.00 Uhr wieder auf die Sommerzeit umgestellt. Das Sommerwetter lässt allerdings noch auf sich warten: Die ZAMG prophezeit für Ostersonntag nämlich Schneefall bis herunter in die Alpentäler und in Ostösterreich auch Schneeregen.
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Immerhin 80 Prozent der Österreicher bewerten die Sommerzeit positiv bzw. neutral. Nur 19 Prozent sehen darin nur Nachteile, wie “market” vor zwei Jahren erhoben hat.Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Zeitumstellung werden laut dem Erfurter Schlafmediziner Bernd Mross ohnehin überschätzt.

“Ein Jetlag nach einem Flug ist mit Sicherheit schwerer zu verkraften”, so der Oberarzt vom Helios-Klinikum Erfurt.”Die Sommerzeit kostet eine Stunde Schlaf, mehr ist das nicht”, betont Mross. “Deswegen ist man nicht weniger leistungsfähig.” Nach Angaben des Mediziners hätte ein Schlafentzug nur über längere Zeit hinweg körperlich Folgen. “Wenn man über Wochen oder Monate auf eine Stunde Schlaf verzichtet, wäre es ungesund.”

Sommerzeit: Umstellung der Uhren

Aber egal, ob man die Zeitumstellung liebt oder nicht, um 2.00 Uhr springen die Zeiger auf 3.00 Uhr. Erst Ende Oktober werden die gestohlenen 60 Minuten “zurückgezahlt”. Bis dahin werden wir mit einem Extra-Stündchen Abendsonne belohnt.

Die Chronometer können bereits vor dem Schlafengehen umgestellt werden, mitten in der Nacht oder Sonntag früh. Besonders Schlaue lassen sich von einer Funkuhr die Arbeit abnehmen. Pünktlich wird das Zeitsignal aus der Nähe von Frankfurt die Zeiger wandern lassen. Möglich macht dies ein Langwellensender mit einer Mindestreichweite von 1.500 Kilometern, der Funkuhren auf den weltweit genauesten Chronometer abstimmt.

Die Uhren eine Stunde vor stellen

Eingeführt wurde das Prozedere in Europa 1973 anlässlich der Ölkrise und mit dem Hintergrund, Energie zu sparen. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. Frankreich machte damals den Anfang.

Österreich beschloss die Einführung erst 1979 wegen verwaltungstechnischer Probleme und weil man eine verkehrstechnische Harmonisierung mit der Schweiz und Deutschland wünschte. Diese beiden Länder führten die Sommerzeit auch erst 1980 ein. Allerdings gab es in der Alpenrepublik bereits im Ersten Weltkrieg schon einmal die Sommerzeit. Im Jahr 1916 galt sie für die Monarchie vom 1. Mai bis 30. September, wurde dann aber wieder eingestellt.

Also nicht vergessen: Am Sonntag müssen die Uhren eine Stunde vor gestellt werden!

(APA)

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