Umsatzeinbußen bei Ottakringer

&copy Ottakringer
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Keine Angst, das kühle Blonde aus Wien ist nicht in Gefahr - Umsätze des Vorjahres sollen trotz schlechter 1. Jahreshälfte erreicht werden - 111 Jobs abgebaut.

Der Umsatz der börsennotierten Ottakringer Brauerei
AG ist im ersten Halbjahr stagniert und im Konzern durch die
Dekonsolidierung der Innstadt-Brauerei AG zurückgegangen.

In der AG wurden von Jänner bis Juni 35,31 Mio. Euro umgesetzt,
nach 35,03 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Cash-Flow
legte auf 3,28 (3,04) Mio. Euro zu, gab Ottakringer am Dienstag
bekannt. Die Investitionen verringerten sich von 3,09 auf 2,96 Mio.
Euro.


111 Mitarbeiter weniger

Im Konzern ging der Umsatz von 41,53 auf 35,69 Mio. Euro zurück,
nachdem der Anteil an der Innstadt-Brauerei AG unter 50 Prozent
gefallen ist und sich nur noch im anteiligen EGT-Ergebnis
niederschlägt. Der Cash-Flow verringerte sich von 3,82 auf 3,38 Mio.
Euro, und die Investitionen sanken von 3,58 auf 3,02 Mio. Euro. Das
EGT wird mit 0,40 (0,43) Mio. Euro beziffert. Der Mitarbeiterstand
sank von 321 auf 210 Mitarbeiter.

Vorjahresergebnis soll erreicht werden

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2004 heißt es, man sei
zuversichtlich, das außergewöhnlich gute Ergebnis des Vorjahres
abermals zu erreichen. Diese Zuversicht stütze sich unter anderem auf
die im Vergleich zu den Monaten Mai, Juni und Juli zuletzt
freundlichere Wetterlage.

Der Inlands-Ausstoß der Ottakringer Brauerei sank in den ersten
sechs Monaten um 1,2 Prozent auf 265.400 Hektoliter. Damit schnitt
das Unternehmen noch besser ab als die gesamte Branche
(einschließlich alkoholfreie Getränke), die einen Rückgang um 2,8
Prozent auf 4,073.000 Hektoliter hinnehmen musste. Der Grund dafür
liege vor allem im verregneten und kühlen Wetter gegen Ende der
ersten Jahreshälfte. Alkoholfreie Getränke der Ottakringer
verzeichneten im Inland einen ähnlichen Rückgang um 1,7 Prozent auf
84.200 Hektoliter. Die Exporte brachen um 20 Prozent ein, auf 18.400
(nach 22.900) Hektoliter.

Positives Ergebnis der ungarischen Tochter

Die ungarische Ottakringer-Schwester Brauerei Pecs konnte dank
zusätzlicher Lohnabfüllungen den Umsatz um 0,8 Prozent (auf 35,31
Mio. Euro) und den Cashflow um 7,9 Prozent (auf 3,28 Mio. Euro)
steigern.

Für 2003 zahlte die Ottakringer Brauerei AG wie berichtet eine
unveränderte Dividende von 77 Cent auf Vorzugsaktien, Stammaktien und
Kapitalanteilscheine. Wie berichtet wurde in der AG im Vorjahr – bei
einer Umsatzsteigerung von 68,59 auf 72,76 Mio. Euro – das
Betriebsergebnis von 101.000 Euro auf 1,48 Mio. Euro deutlich
verbessert. Das Vorsteuerergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit, EGT) stieg von 1,14 auf 2,08 Mio. Euro. Der
Bierabsatz in Österreich kletterte 2003 um 7,5 Prozent oder “8
Millionen Krügel“ auf 558.000 Hektoliter.

Link: www.ottakringer.at

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