Ukraine: Österreich sendet Helme, Schutzwesten und Verbände

Österreich sendet drei Lkw mit Helmen und Schutzwesten in die Ukraine.
Österreich sendet drei Lkw mit Helmen und Schutzwesten in die Ukraine. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Am Sonntag hat Österreich weitere Schutzhelme, Schutzwesten sowieso Wundverbände zum Schutz ziviler Rettungsorganisationen im Kriegsgebiet mit drei Lkw in die Ukraine gesendet. Zielort ist Lemberg in der West-Ukraine, wo es am Sonntagvormittag Explosionen gab.

Die Ladung enthält 10.000 Schutzhelme aus Bundesheerbeständen und 116 ballistische Schutzwesten des Innenministeriums, die vom Heeresmaterialamt überprüft wurden und 1.500 Verbände.

Vierter Hilfstransport in die Ukraine aus Österreich

Es handelt sich dabei um den vierten Hilfstransport, als weiterer wurden acht Tankfahrzeuge genannt, mit denen die von Österreich über das Innenministerium angebotenen 200.000 Liter Dieselkraftstoff stufenweise ab Sonntag in die Ukraine zum Bereich Uschgorod geliefert werden. Die drei Transporte zuvor sind jeweils in ihren Zielgebieten angekommen, berichten die beiden Ministerien. Es handelt sich dabei um vier Lkw mit Operations- und Hygienematerial, die am 3. März in Lemberg angekommen sind, einen Lkw mit Verbandsmaterial, der am 6. März ebenfalls in Lemberg angekommen ist, sowie um einen Lkw mit Hygienematerial, der am 9. März in Mostyska eintraf.

Österreichs Hilfsbereitschaft groß

"Mit diesem weiteren Hilfstransport zeigt Österreich seine Solidarität mit der leidgeplagten Bevölkerung der Ukraine. Durch unser Land geht eine Welle der Hilfsbereitschaft. Ich danke den Menschen in Österreich für ihr riesiges Engagement", wird Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zitiert. "Im Sinne der Kernaufgaben 'Schutz und Hilfe' zu leisten, wollen wir dies auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe tun und die ukrainische Zivilbevölkerung dabei unterstützen, sich selbst besser zu schützen", wird Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zitiert.

Österreichisches Bundesheer erhält neue Helme

Wie bereits bekannt ist, erhalten 18.000 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres im Gegenzug neue Kampfhelme. "Erst diese Woche haben wir unserem Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) den Auftrag gegeben, die Qualität von Splitterschutzwesten aus unserem Heereslager zu prüfen, um eine zusätzliche Unterstützung in diesem Bereich gewährleisten zu können." Dabei handle es sich um Schutzwesten, die schrittweise durch lang erprobte ballistische Schutzwesten für die Modernisierung der Truppe parallel ersetzt wurden.

(APA/Red)

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