Ukraine: Caritas-Helfer in Mariupol getötet

Zwei Caritas-Helfer sind in Mariupol gestorben. Im Bild: Ein Blick auf die Stadt vom 9. März.
Zwei Caritas-Helfer sind in Mariupol gestorben. Im Bild: Ein Blick auf die Stadt vom 9. März. ©AP (Symbolbild)
Zwei Helfer von "Caritas international" haben in Mariupol im Süden der Ukraine ihr Leben verloren.

Im ukrainischen Mariupol sind zwei humanitäre Helfer von "Caritas international" getötet worden. Die beiden ukrainischen Mitarbeiter sowie eine hilfesuchende Person seien bei einem Raketenangriff auf ein Caritas-Gebäude getötet worden, erklärte das Auslandshilfswerk der deutschen Caritas am Montag. "Der Tod von Zivilisten und humanitären Helfern, die sich vorbehaltlos für andere eingesetzt haben, macht uns sprachlos", so der Leiter von "Caritas international", Oliver Müller.

Hunderte Caritas-Mitarbeitende in Ukraine im Einsatz

Den Angaben zufolge laufen die Hilfen trotz der Gefahren weiter, auch in umkämpften Städten wie Kramatorsk, Saporischschja sowie in Kiew. Im Mittelpunkt der Hilfen stehe die Versorgung von Alten, Kranken und Kindern, die von den Auswirkungen des Krieges besonders stark betroffen seien. In der Ukraine seien aktuell landesweit rund 1.000 Caritas-Mitarbeitende und viele Freiwillige im Einsatz.

(APA/Red)

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