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UEFA-Cup vor Reform

Was in der Champions League schon längst selbstverständlich ist, soll nun auch im UEFA-Cup bald auf der Tagesordnung stehen. Die UEFA will seinem "kleinen" Vereins-Wettbewerb ein neues System verpassen.

Der Europäische Fußball-Verband will die Reform am 9./10. Juli in Nyon bei der Sitzung des Exekutiv-Komitees beschließen. Ab der Saison 2004/05 soll eine Gruppenphase eingeführt werden. Schon zuvor werden am 12. Juni im Europäischen Klub-Forum (dort ist Österreich durch Rapid, Sturm sowie den GAK vertreten) diese Bestrebungen diskutiert. Das Ziel der Klubs ist klar: Bessere Vermarktung, garantierte Anzahl von Heimspielen sowie TV-Übertragungen und die minimierte Gefahr, im k.o.-Modus auf der Strecke zu bleiben. “Es gibt nur wenige Klubs, die nicht dafür sind”, so Sturm-Manager Heinz Schilcher.

Wie die deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, plädieren Borussia Dortmund-Präsident und Bayern München für eine zeitliche Abstimmung von UEFA-Cup und Champions League in “alternierenden Wochen”. Das heißt, in einer Woche würde nur Champions League gespielt, in der nächsten UEFA-Cup.

Die Idee der “alternierenden Wochen” wird von der UEFA geteilt. Strittig ist unterdessen die Einführung der Gruppenphase. So wird etwa in der Champions League von der nächsten Saison an die zweite Gruppenrunde zu Gunsten des K.o.- Systems geopfert. “Mit einer Reform würden dem UEFA-Cup-Wettbewerb seine Stärken genommen,” meint Karl-Heinz Rummenigge, Sprecher der “G14” (Vereinigung der europäischen Top-Klubs) und Mitglied der UEFA-Klubbewerbskommission. Rummenigge sträubt sich außerdem dagegen, dass die gescheiterten Gruppen-Dritten aus der Champions League nicht mehr automatisch in den UEFA-Cup durchgereicht werden. Die Mannschaften, die in der dritten Runde einsteigen, brächten erst richtig Qualität, meint Rummenigge. Geklärt werden müsste auch die Frage der Fernseh-Vermarktung.

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