Udo Landbauer wird geschäftsführender Landesobmann der FPÖ NÖ

Landbauer kehrt als geschäftsführender Landesobmann der FPÖ Niederösterreich zurück.
Landbauer kehrt als geschäftsführender Landesobmann der FPÖ Niederösterreich zurück. ©APA (Sujet)
Udo Landbauer wird geschäftsführender Landesobmann der FPÖ Niederösterreich. Am Donnerstag zieht dieser auch in den niederösterreichischen Landtag ein. Michael Schnedlitz löst Christian Hafenecker als Landesparteisekretär ab. Die Gremienentscheidungen der NÖ Freiheitlichen hat Landesparteichef Walter Rosenkranz am Mittwoch kommuniziert.
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Die Landesgruppe sei nunmehr “so aufgestellt, wie seit Februar gedacht”, sagte Rosenkranz in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Landbauer werde ihn in der Führung der Landesgruppe “deutlich und kräftig unterstützen”.

Landbauer kehrt als geschäftsführender Obmann der FPÖ NÖ zurück

Der geschäftsführende Landesobmann sprach von einer Rückkehr nach “fast achtmonatiger Polit-Frühpension”. Er wolle nunmehr “konsequent an der Umsetzung unserer Wahlversprechen arbeiten” und “das Ohr im Land haben”, kündigte Landbauer an, der bei der Niederösterreich-Wahl im Jänner der Spitzenkandidat der FPÖ war. Der neue Landesparteisekretär Schnedlitz sei ein “fleißiger und harter Arbeiter” und “der absolut richtige für diese Aufgabe”. In den Gemeinderatswahlen 2020 sieht Landbauer die “erste Bewährungsprobe, um zu zeigen, dass wir als FPÖ Niederösterreich gewachsen sind und weiter wachsen werden”. “Der eine oder andere” Bürgermeister werde dabei angestrebt, fügte Rosenkranz hinzu.

Es müsse das Ziel sein, in Regierungsverantwortung Programme umsetzen zu können, sagte Schnedlitz. Nur so könne die FPÖ schlagkräftig den Landsleuten helfen. Die Gemeinderatswahlen 2020 seien die “erste Mutter aller Schlachten”. Schnedlitz ist auch Bürgermeister-Stellvertreter und Sozialstadtrat in Wiener Neustadt. Diese Funktionen wird er beibehalten. Hafenecker, bereits seit Mitte Mai auch FPÖ-Generalsekretär, bezeichnete seinen Nachfolger im niederösterreichischen Landesparteisekretariat als “die beste Wahl”.

Schnedlitz war im März in den Landtag in St. Pölten eingezogen. Er hatte dabei das Mandat Landbauers nach dessen Rückzug wegen der NS-Liederbuch-Affäre bei der Burschenschaft Germania übernommen. Mit der Rückkehr des nun geschäftsführenden Landesobmanns in die Politik verzichtete Schnedlitz zugunsten des langjährigen “Weggefährten” auf den Sitz im Landtag. Er hatte diese Entscheidung Ende August auch in einem Facebook-Video kundgetan. Das Mandat hat Schnedlitz bereits schriftlich und “mit heutigem Tag” zurückgelegt.

(APA/Red)

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