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Überfall: Identität der Räuber unbekannt

Auf frischer Tat sind am Dienstag zwei Räuber ertappt worden, die einen Juwelier in Wien-Margareten überfallen hatten. Was den Ablauf des Verbrechens betrifft, machten die Rumänen bei den Einvernahmen zum Teil widersprüchliche Angaben.

Auch die Identität der Männer konnte vorerst nicht geklärt werden. Die Behörde schließen nicht aus, dass das Duo für weitere Verbrechen in Frage kommt. Dr. Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, wandte sich deshalb am Mittwoch mit Fotos der Verdächtigen an die Öffentlichkeit.

Die Männer hatten das Geschäft auf der Wiedner Hauptstraße am Vormittag betreten. Sie warteten, bis eine ältere Kundin die Räumlichkeiten verließ und gaben sich als Kunden aus. Dann zog einer eine scharfe Pistole (ungarisches Fabrikat), sein Komplize versperrte die Eingangstür und zog eine Rollo herunter. Zwei Angestellte mussten den Kriminellen helfen, 38 Kilo Schmuck in zwei Rucksäcke zu packen.

Schlaue Verkäuferin

Dann ein „glücklicher Zufall“, wie Dr. Hannes Scherz von der KD 1, berichtete. Eine Angestellte aus einer Filiale in der Leopoldstadt rief im Geschäft an, ihre Kollegin gab „komische Antworten“. Darum verständigte die Frau eine andere Verkäuferin in einer Zweigstelle in Favoriten. Auch die rief bei dem Juwelier an. Ihre Kollegin, eigentlich eine Du-Freundin, sagte am Telefon etwa: „Ich habe keinen Schmuck. Sie müssen sich an die Filiale in Graz wenden.“

Darauf hin wurde die Polizei alarmiert. Das Duo versuchte, aus einem Hintereingang zu flüchten, doch die Beamten hatten das Gebäude längst umstellt. Für die Männer – einer versuchte dennoch zu entkommen – klickten die Handschellen.

Identität völlig unklar

Als Robert T. (25) und Ferencz B. (23) gaben sich die Unbekannten aus. Vor einer Woche wollen sie in Wien die Waffe gekauft und dann nach Rumänien zurückgefahren sein. Zur Tat seien sie wieder – mit dem Taxi – nach Österreich gekommen. „Wir wissen nicht, wer sie sind, wo sie sich aufgehalten haben“, so Scherz. Eine Zeit lang könnte das Duo in Ungarn gelebt haben.

Die Exekutive bittet die Bevölkerung um Hinweise. Auch eventuell Geschädigte mögen sich bei der Gruppe Jandl in der Kriminaldirektion 1 unter der Telefonnummer 01/313-10 DW 36110 melden.

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