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Überfall auf Briefträger geklärt

Zwei Männer haben im Oktober 2004 einen Briefträger in Wien-Ottakring überfallen - auf das Konto der beiden sollen noch weitere Überfälle gehen - mit dem Geld wurden Strafzettel wegen Geschwindigkeitsübertretung bezahlt.

Ein Überfall auf einen Briefträger im Oktober 2004 in Wien-Ottakring dürfte geklärt sein: Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die den Mann mit einer Waffe bedroht und ihm das Bargeld entrissen haben sollen. Obwohl die Verdächtigen noch für weitere Delikte verantwortlich sein könnten, handelt es sich laut Exekutive nicht um jene Täter, die Anfang des Jahres zwei Briefträger brutal ausgeraubt haben.


Einer der beiden Männer war selbst bei der Post beschäftigt gewesen. „Er wusste daher genau Bescheid“, meinte ein Ermittler. Ihr Opfer überfielen sie daher auch an einem 1. des Monats, da Briefträger zu diesem Zeitpunkt besonders viele Bargeld für Auszahlungen mit sich führen.


Der Briefträger hatte sich jedoch als ziemlich wehrhaft herausgestellt. Obwohl er mit einer täuschend echten Plastikpistole bedroht worden war, wehrte er sich nach Leibeskräften, bevor er schließlich doch das Geld hergab. „Bei der ’Nachbesprechung’ haben sie auch gemeint, dass war ihnen zu stressig“, so der Ermittler.


Trotz dieser Arbeitsbelastung könnten die beiden noch für weitere Taten verantwortlich sein. „Wir haben immer wieder solche Überfälle an den 1. der Monate gehabt“, sagte der Beamte. Viele der Opfer hätten – wohl auch durch den Schock – allerdings unzureichende Personenbeschreibungen angegeben, so dass eine eindeutige Zuordnung der Delikte zu den Verdächtigen schwierig ist.


Das Motiv für die Tat lag auch in dem rasanten Hobby von einem der beiden mutmaßlichen Täter. Mit seinem aufgemotzten Auto handelte er sich immer wieder Strafzettel ein, bis ihm sogar Gefängnis drohte. „Er hat sofort 6.000 Euro eingezahlt“, meinte der Ermittler.


Die brutalen Überfällen auf einen Postzusteller am 7. Jänner in Wiener-Favoriten und einen Briefträgerin am 8. Februar in der Leopoldstadt sind weiter ungeklärt. In beiden Fällen fehlt laut dem Leiter der Kriminaldirektion 1, Dr. Ernst Geiger, jede Spur.

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