Über 10.000 Iraker gegen Terror

Mehr als 10.000 Iraker haben am Mittwoch in Bagdad gegen den Terrorismus und den bewaffneten Widerstand der Anhänger des entmachteten Regimes von Saddam Hussein demonstriert.

Einige Demonstranten trugen bei dem Protestmarsch durch die Innenstadt Bilder des bei einem Selbstmordanschlag getöteten Schiitenführers Ajatollah Mohammed Bakr el Hakim und des radikalen jungen Predigers Muktada el Sadr. Andere ließen als Symbol für ihren Wunsch nach Frieden weiße Tauben aufsteigen. Die Demonstration, an der sich zahlreiche Parteien und Organisationen beteiligten, wurde von einem starken Polizeiaufgebot begleitet.

Samir el Sumaidi, Mitglied des provisorischen Regierungsrats, sagte, die Demonstration sei „eine Botschaft der Iraker an die ganze Welt, dass sie mit dem Terrorismus nicht einverstanden sind und weiter am Wohlergehen des Landes arbeiten wollen“. Planungsminister Hafis el Mahdi nannte die Kundgebung „ein großes Ereignis in der Geschichte des neuen Irak“. Ähnliche kleinere Demonstrationen gab es am Mittwoch in mehreren anderen irakischen Städten.

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