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U2: Tunnelanstich für nächste Etappe

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Die Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linie U2 geht nun in die zweite Halbzeit. Im Bauabschnitt Praterstern hat am Dienstag der unterirdische Tunnelvortrieb begonnen - Linie soll ab 2008 bis zum Ernst-Happel-Stadion fahren.

Einer alten Bergbautradition folgend, haben Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) und Tunnelpatin Vizebürgermeisterin Grete Laska (S) den feierlichen Tunnelanstich mit Blasmusik und einem ökumenischen Gottesdienst vorgenommen. Der Ausbau soll rechtzeitig zur Fußball-EM 2008 abgeschlossen sein und bis zum Ernst-Happel-Stadion führen.

Ab 10. Mai 2008 bis zum Praterstadion

Der neue, rund 600 Meter lange Streckenabschnitt erstreckt sich vom Praterstern bis in die Ausstellungsstraße und ist Teil des vier Kilometer langen U2-Teilstücks zwischen Schottenring und Ernst-Happel-Stadion. Die neue U2 soll ab 10. Mai 2008 – etwa ein Monat vor dem Anpfiff zur EM – bis zum Stadion fahren. „Wo wir 2008 Europameister werden“, wie Walter Andrle, der kaufmännische Direktor der Wiener Linien, versicherte. Ein Jahr später – also 2009 – folgt dann die Eröffnung der Stationen bis in den 22. Bezirk nach Aspern.

„Dieser Tunnelanstich steht für eine technische Spitzenleistung“, sagte Rieder. Die Röhren des aktuellen Bauabschnitts werden nach der „Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode“ hergestellt. Dabei tragen Tunnelbagger den Boden Schritt für Schritt ab und dieser wird sofort mit Spitzbeton, Gitterträgern und Baustahlgittern gesichert. Auch das Absenken des hohen Grundwasserspiegels sei eine „der größten technischen Herausforderungen“ gewesen.

Investmentvolumen von 1,7 Milliarden

Weiters sei der U-Bahn-Ausbau auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn die Verlängerung der Linien U1 und U2 sichern demnach insgesamt 34.000 Arbeitsplätze mit einem gesamten Investmentvolumen von 1,2 Milliarden Euro für die U2-Verlängerung sowie 530 Millionen Euro für den U1-Ausbau. Vom Wiener U-Bahn-Bau, so Rieder, haben in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 600 verschiedene Firmen und Industriekonzerne profitiert.

Der Wiener Vizebürgermeister hob die wichtige Rolle dieses Verkehrsmittels für Wien hervor, schränkte aber ein: „Wir können nicht in jedem Bezirk eine U-Bahn bauen.“ Auch Tunnelpatin Laska zeigte sich angesichts der imposanten Baustelle beeindruckt: „Ich bin fasziniert wie schnell die Arbeiten hier vorangehen.“ Gerüchte, wonach es Schwierigkeiten in Sachen Stadionbau in Österreich und der Schweiz gebe, räumte Sportstadträtin Laska aus – alles werde rechtzeitig fertig, versicherte sie.

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