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U: Juschtschenko als Präsident vereidigt

Der Reformpolitiker Juschtschenko ist als neuer Staatspräsident der Ukraine vereidigt worden. Juschtschenko legte seinen Amtseid im Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Kiew ab.

Mehr als 60 ausländische Staatsgäste, darunter US -Außenminister Powell und EU-Außenkommissarin Ferrero Waldner, waren bei der Zeremonie anwesend.

Nach der Angelobung im Parlament war eine Feier auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew geplant, zu der am Vormittag bereits zehntausende Menschen zusammenströmten. Juschtschenko hatte Ende November nach massiven Wahlfälschungen die erste Runde der Präsidenten-Stichwahl gegen den vom scheidenen Präsidenten Leonid Kutschma favorisierten damaligen Ministerpräsidenten Viktor Janukowitsch knapp verloren. Wochenlange Proteste der Opposition sowie Kritik von heimischen und internationalen Wahlbeobachtern führten aber dazu, dass das Oberste Gericht in Kiew eine Neuaustragung der Stichwahl für 26. Dezember anordnete, die Juschtschenko mit klarer Mehrheit gewann.

Powell traf am Sonntagvormittag noch mit Juschtschenko zusammen. Der bisherige Oppositionsführer lobte die Rolle der USA im innenpolitischen Machtkampf in der Ukraine. Sein Wahlsieg wäre nicht anerkannt worden, „wenn wir nicht Partner gehabt hätten, die für demokratische Prinzipien und gemeinsame demorkatische Werte eintreten. Und hier schließe ich sicher die Vereinigten Staaten von Amerika und ihren persönlichen Beitrag mitein“, sagte Juschtschenko zu Powell. Dieser versicherte, die USA würden alles in ihrer Macht stehende tun, „um dabei zu helfen, die Erwartungen der ukrainischen Bevölkerung zu erfüllen“.

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