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U-Haft für Jugendliche nach Anschlagsplänen auf Regenbogenparade in Wien

Zwei Jugendliche befinden sich in U-Haft.
Zwei Jugendliche befinden sich in U-Haft. ©APA (Sujet)
Im Zusammenhang mit einem möglicherweise geplanten islamistischen Anschlag auf die Wiener Regenbogenparade, ist über zwei Verdächtige im Alter von 14 und 17 Jahren nun die U-Haft verhängt worden.
Anschlag auf Regenbogenparade verhindert
300.000 Teilnehmer bei Regenbogenparade

Das Landesgericht St. Pölten gab hinsichtlich der beiden Jugendlichen einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft St. Pölten Folge. Ein dritter Verdächtiger wurde dagegen enthaftet.

Anschlagspläne auf Wiener Regenbogenparade: 14- und 17-Jähriger in U-Haft

Wie der Sprecher der St. Pöltner Anklagebehörde, Thomas Korntheuer, am Sonntagabend der APA mitteilte, ging das Gericht bei dem 20-Jährigen nicht von dringendem Tatverdacht aus. Der ältere Bruder des 17-Jährigen konnte damit die Justizanstalt St. Pölten verlassen, in die die drei Burschen eingeliefert worden waren, nachdem man sie Samstagmittag festgenommen hatte.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermittelt gegen die mutmaßlichen Islamisten derzeit wegen terroristischer Vereinigung (§278b StGB) und krimineller Organisation (§278a StGB). Die Zuständigkeit der St. Pöltner Anklagebehörde begründet sich im Wohnsitz der Brüder, die in St. Pölten gemeldet sind. Der 14-Jährige lebt in Wien.

(APA/Red)

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