Twin-City-Liner für private Zwecke

Die neue Schnellbootverbindung zwischen Wien und Preßburg (Bratislava) steht wenige Tage vor ihrer Eröffnung am 1. Juni. Am Montag absolvierte der rund 60 km/h schnelle Katamaran eine seiner ersten Donaufahrten für Journalisten.

Künftig wird es für private Interessenten möglich sein, das Schiff abseits des Linienbetriebs chartern, kündigten die Betreiber bei dieser Gelegenheit an.

Im Winter, wenn der Regelbetrieb zwischen Wien und Preßburg eingestellt wird, hofft man auf Silvesterfeiern, Konferenzen und ähnliche Veranstaltungen. Beispielsweise ist das Schiff für die einfache Fahrt in die slowakische Hauptstadt für 3.700 Euro zu mieten. Das eigentliche Fahrtziel bestimmt aber der Kunde – es sollte zweckmäßigerweise natürlich am Wasser liegen. Für einige Stunden soll es auch im Sommer möglich sein, nach der letzten Linienfahrt den Gleiter zu mieten.

Auch die Linienauslastung ließe sich bisher gut an, so Ronald Schrems, Geschäftsführer des Betreibers „Central Danube“. Bereits jetzt seien einige der Juni-Fahrten zu 80 Prozent ausgebucht. Sollte die Durchschnittsauslastung in der heurigen Saison mindestens bei 70 Prozent liegen, überlege man, einen zweiten Katamaran anzuschaffen. Wenn man sich bis Ende Oktober entscheide, stünde das zweite Schiff bereits Anfang April 2007 zur Verfügung, so Schrems.

2007 planen die Betreiber auch ein Wettrennen von Wien nach Preßburg. Startend am Stephansdom sollen sich ein Bahn-, ein Auto-, ein Busfahrer und ein Twin-City-Liner-Kunde gleichzeitig auf den Weg zum Preßburger Rathaus machen. „Wir sind die schnellsten“, so Schrems selbstbewusst. Der „Twin City Liner“ benötigt für die Strecke 75 Minuten.

Heuer wird das Gefährt mit 102 Plätzen vom 1. Juni bis 29. Oktober drei Mal täglich zwischen dem Wiener Donaukanal und der Preßburger Altstadt pendeln. Der Fahrpreis pro Strecke beträgt für Erwachsene je nach Fahrzeit zwischen 15 und 25 Euro.

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