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Tutanchamun-Schau in Wien: Ewig faszinierender Pharao

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"Es ist nicht das Gold allein, das zählt": Das Kunsthistorische Museum präsentierte heute, Freitag, mit der Großausstellung "Tutanchamun und die Welt der Pharaonen" (9.3. bis 28.9.) einen programmierten Publikumsrenner.

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Wenn es um Pharaonen, speziell um diesen, geht, braucht es keinen Verweis auf “Gold” im Titel. Das Interesse im Vorfeld der Schau zum berühmten Pharao, die 140 Exponate (einige davon erstmals außerhalb Ägyptens) zeigt, ist außerordentlich: Bisher wurden 50.000 Karten für die Ausstellung verkauft, rund 200 Journalisten tummelten sich heute in der Säulenhalle des Völkerkundemuseums.

Dass es wirklich nicht nur das Gold ist, das am Pharao (ca. 1343 bis 1323 v. Chr.) so anhaltend fasziniert, zeigte sich bei einem ersten Rundgang durch die insgesamt zehn Räume der Ausstellung, die von einem historischen Überblick über Ausstellungsstücke über Familie und Privatleben, Religion und Götter bis hin zur Grabstätte und deren Fundstücken reicht. Dass die bekannte Totenmaske nicht zu sehen ist, fällt angesichts einiger durchaus imposanten und auf den ersten Blick ähnlich opulenten Gegenstände wenig aus. Das Plakat-Sujet ziert etwa eine Uschebti-Statuette des Tutanchamun, die durch ihre charakteristischen Gesichtszüge an die berühmten Bilder erinnert. Auch auf eine goldene Maske hat man nicht verzichtet: Ausgestellt ist jedoch die Maske des Psusennes.

Je tiefer der Besucher in die Ausstellung vordringt, desto dunkler werden die Räume, bis das Licht lediglich von den Vitrinen auszugehen scheint, in denen Schätze wie etwa die goldenen Sandalen des Tutanchamun, das Halsband der Kobra oder der Kanopensarg, in dem sich der Magen des Pharaos befunden hat, leuchten.

Die rund 140 Objekte kommen ausschließlich aus dem ägyptischen Nationalmuseum, deren Direktorin Wafaa El-Saddik heute ebenfalls anwesend war und die sich angesichts ihrer Wiener Studienzeit sehr freute, dass die Ausstellung gerade in Österreich ihre erste Station macht. Auch Terry Garcia, Vizepräsident der veranstaltenden National Geographic Society, betonte die Exklusivität der Ausstellung, deren Exponate zum Teil Ägypten noch nie verlassen haben.

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