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Türkei: Bombenserie gegen britische und US-Ziele

In der Türkei sind am Dienstagabend mehrere Bomben explodiert, die offenbar gegen britische und US-Ziele gerichtet waren. Bei den Explosionen in der Hauptstadt Ankara, in Istanbul, der Küstenstadt Izmir und dem südlichen Adana entstanden Sachschäden.

Bei einer Detonation nahe einer Filiale der britischen Großbank HSBC in Izmir wurde ein Wachmann leicht am Fuß verletzt. Auch in Adana und Istanbul ereigneten sich die Explosionen vor HSBC-Filialen. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand.

In Istanbul brachten Sprengstoffexperten eine weitere Bombe kontrolliert zur Explosion, die ebenfalls vor einer HSBC-Bank gefunden wurde. Die Detonation in Ankara ereignete sich im Garten der US-Türkischen Vereinigung, die sich in einer zentralen Straße befindet. Niemand wurde verletzt, doch die Wucht der Explosion ließ die Fenster des Hauses und eines benachbarten Regierungsgebäudes zerbersten, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Das Gebiet wurde umgehend abgesperrt und erst wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem Experten die Spuren gesichert hatten.

Die Polizei erklärte laut Anadolu Ajansi, dass die Detonationen vor allem viel Lärm machen sollten und weniger darauf ausgerichtet waren, großen Schaden anzurichten.

Im November waren bei Selbstmordanschlägen auf zwei Synagogen, das britische Konsulat und die britische HSBC-Bank in Istanbul mehr als 60 Menschen getötet worden. Für die Attentate wird die Terror-Organisation El Kaida verantwortlich gemacht.

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