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"Türken-Bürgermeister"-Sager: Kritik an FPÖ-Ernennung von Krauss (21)

"Tüeken-Bürgermeister" nannte Maximilian Kraus (r.) Michael Häupl
"Tüeken-Bürgermeister" nannte Maximilian Kraus (r.) Michael Häupl ©APA / APA/FPÖ
SOS Mitmensch äußerte sich höchst kritisch über Maximilian Krauss (21), den die FPÖ jüngst zum stellvertretenden Stadtschulratspräsidenten für Wien ernannte. Die Organisation wies auf diverse Aussagen des 21-Jährigen hin, der Häupl einen "Türken-Bürgermeister" nannte und von "Ausländer-Terror" in Wien sprach.
Kritik an Kraus-Entscheidung
FPÖ gibt Kraus Amt

Die Organisation zählte in der Aussendung ein “Arsenal” von Aussagen des FPÖ-Stadtschulratskandidaten Maximilian Krauss auf, die dieser in seiner politischen Laufbahn getätigt haben solle. SOS Mitmensch ruft Bürgermeister Michael Häupl erneut dazu auf, die Bestellung von Krauss abzulehnen und zitiert unter Angabe des jeweiligen Datums die “abstrusen und teils auch hetzerischen Wortmeldungen” der letzten Jahre.

Krauss über “Ausländer-Terror”

Krauss fordere demnach die Ausweisung von Zuwanderern “mit türkischem Blut”, spreche in seinen RFJ-Blogeinträgen von “Ausländer-Terror” und streiche dabei insbesondere “südländische Typen” heraus. In Wien gebe es Gebiete, “die man als Inländer praktisch nicht mehr betreten darf”.

FPÖ-Nachwuchs kritisierte Kurz

Die von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz an die österreichischen Muslime gerichteten Ramadanwünsche nannte er SOS Mitmensch zufolge “Unterwürfigkeit” und “peinlichen Kniefall vor Muslimen” – er habe sich “in seinem verzweifelten Kampf um muslimische Wählerstimmen” in einen “ungehobelten Polit-Rabauken verwandelt” und folge dem Motto “alle Rechte für Ausländer, alle Pflichten für Inländer”.

“Türken-Bürgermeister” Häupl

Den Wiener Bürgermeister Michael Häupl bezeichnet Krauss als “Türken-Bürgermeister”, der den Eindruck mache, als würde er “seine Befehle direkt aus Ankara bekommen”. Weiters wettere Krauss gegen Obdachlose und betreute Wohngemeinschaften für jugendliche Straftäter.

SOS Mitmensch deckte auf

“Die abstrusen und hetzerischen Aussagen, die Krauss in den vergangenen eineinhalb Jahren getätigt hat, disqualifizieren ihn für politische Ämter. Mit seinen Ansichten hat er auf dem Posten des Vizepräsidenten des Stadtschulrates definitiv nichts verloren”, so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

FPÖ: “Verstaubte Zitatensammlung”

In einer Replik auf die Aussendung sprach der “Sprecher der unabhängigen Plattform SOS-Gutmensch”, der FPÖ-Politiker Anton J.E. Mahdalik, von einem “aufgeplatzten Kaffeesack in Kolumbien”, der ihn um einiges mehr beunruhige als die “verstaubte Zitatensammlung von SOS-Mitmensch”.


          
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