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Tschetschenien: Schwere Explosion in Grosny

Eine schwere Explosion hat am Freitag die tschetschenische Hauptstadt Grosny erschüttert. Mehrere Menschen seien getötet und verletzt worden.

Der Sprengsatz detonierte nur etwa dreihundert Meter vom Sitz der pro-russischen Verwaltung entfernt, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf ihren Korrespondenten vor Ort meldete.

Nach Angaben eines Beamten der Stadtverwaltung explodierte ein mit Sprengstoff beladener Bus rund 50 Meter vor dem Haupteingang des Gebäudekomplexes, in dem das Justizministerium untergebracht ist. Das Gebäude wurde dabei zerstört.

Nähere Angaben über die Hintergründe der Explosion im Stadtteil Staropromislowski liegen zunächst noch nicht vor. Russland machte tschetschenische Rebellen für eine Reihe von Anschlägen in der russischen Kaukasusrepublik verantwortlich, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden.

Ende Mai waren beim Anschlag auf einen Bus in Grosny drei Menschen getötet und neun verletzt worden. Mitte Mai wurden bei einem Selbstmordanschlag während einer religiösen Feier in Ilischan-Jurt östlich von Grosny 18 Menschen getötet. Nur zwei Tage zuvor starben 59 Menschen, als drei Attentäter mit einem Lastwagen voller Sprengstoff in ein Regierungsgebäude rasten. In Tschetschenien tobt seit Mitte der 90er Jahre ein blutiger Konflikt zwischen den für die Unabhängigkeit von Moskau kämpfenden Rebellen und der russischen Armee.

Am Samstag sollte der tschetschenische Staatsrat, das Übergangsparlament der Kaukasusrepublik, zu seiner ersten Sitzung in dem Gebäude zusammenkommen, das den bei einem Autobombenanschlag im Dezember zerstörten Regierungssitz ersetzt. Bei diesem Anschlag waren mindestens 70 Menschen getötet worden.

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