Tschetschenen-Mord: Weitere Personen auf Todesliste

Auf jener "Todesliste", auf der auch der in Wien erschossene Tschetschene Umar Israilov aufschien, sollen sich mindestens drei weitere in Österreich lebende Flüchtlinge befinden.

Auf jener “Todesliste”, die den am 13. Jänner in Wien erschossene Tschetschene Umar Israilov als Nummer 499 reihte, sollen sich mindestens drei weitere in Österreich lebende Flüchtlinge befinden, berichtet die “Presse” in ihrer Mittwochausgabe. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) habe entsprechende Recherchen der Tageszeitung bestätigt. Um wie viele Personen es sich konkret handelt, wollte man “aus Gründen der Sicherheit für die Betroffenen” nicht sagen.

Um mögliche weitere Morde zu verhindern, habe das Innenministerium mit den auf der Liste vermerkten Flüchtlingen Kontakt aufgenommen. Ob diese Personenschutz bekommen, wollte man laut “Presse” im Ministerium nicht sagen.

Umar I. ist in Wien-Floridsdorf auf offener Straße erschossen worden. Der politische Flüchtling soll der Leibgarde des pro-russischen Tschetschenen-Präsidenten Ramsan Kadyrow gedient haben, die Familie des Opfers spricht von einer Verfolgung durch Kadyrows Männer. Wenige Stunden nach dem Mord war ein in Niederösterreich lebender Landsmann des Opfers festgenommen worden.

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