Trotz Personalmangels fast 50.000 Menschen in Kurzarbeit

Trotz Personalmangels steigt die Zahl der Personen in Kurzarbeit
Trotz Personalmangels steigt die Zahl der Personen in Kurzarbeit ©APA/ROBERT JAEGER
Trotz eines Personalmangels in vielen Unternehmen sind nach wie vor fast 50.000 Menschen in Österreich in Kurzarbeit. Grund seien großteils die kriegsbedingten Lieferengpässe, so Arbeitsminister Martin Kocher.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in Österreich derzeit hoch. Viele Branchen klagen über einen Personalengpass und leiden unter dem Fachkräftemangel. Besonders betroffen ist die Gastronomie und Hotellerie, aber auch etliche Handwerksbetriebe.

Trotz Personalmangel mehr Menschen zur Kurzarbeit vorangemeldet

Trotzdem sind nach wie vor fast 50.000 Menschen in Österreich in Kurzarbeit. In einer Woche ist diese Zahl um 4.312 Personen gestiegen. Grund für die Voranmeldungen zur Kurzarbeit seien großteils die kriegsbedingten Lieferengpässe, erklärte Arbeitsminister Martin Kocher in der Presseaussendung.

Kocher sieht positive Lage am Arbeitsmarkt

Beim AMS sind viele offene Stellen gemeldet. Kocher spricht deshalb von einer guten Ausgangslage am Arbeitsmarkt dieses Jahr. "Ob sich aber der saisonale Trend auch heuer fortsetzt, hängt stark von der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ab und kann derzeit nicht seriös prognostiziert werden", so Kocher.

Für aus der Ukraine geflüchtete Menschen wird der Förderbudget des AMS um 20 Mio. Euro und der Personalstand des AMS um 20 Mitarbeiter aufgestockt, berichtete Kocher den am Dienstag im AMS-Verwaltungsrat einstimmig gefassten Beschluss. Bisher nahmen 667 Ukrainerinnen und Ukrainer eine Arbeit in Österreich auf, 1.631 sind beim AMS registriert. Für die Ausstellung der Beschäftigungsbewilligungen ist das Arbeitsmarktservice zuständig.

(APA/Red)

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