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Trinkgeld für Polizeibegleitung

Trinkgeld für Polizisten bei der Begleitung von Schwertransporten war auch in Wien möglich- offenbar schon jahrelang "Brauch"- 120 Wiener Polizisten wurden angezeigt. auch in anderen Bundesländer gab es Anzeigen.

Es sei offenbar schon seit vielen Jahren “Brauch” gewesen, dass Firmen für die Begleitung ihrer Transporte zwischen fünf und 20 Euro “Trinkgeld” bezahlt hätten, so der Chef der Internen Ermittler, Martin Kreutner laut ORF on.
In Wien wurden Transporte meist auf der Südosttangente und den Stadteinfahrten begleitet.


Die so genannte “Soko Maut” durchleuchtete einen Zeitraum von drei Jahren. Bei 105 Firmen wurden Belege gesichtet und mit mehr als 23.000 Fahrten verglichen. Viele Unternehmen hätten laut Ermittlungen die Zahlungen in der Buchhaltung unter dem Titel “Trinkgeld” vermerkt.


Insgesamt seien im untersuchten Zeitraum 200.000 bis 300.000 Euro geflossen. Wer nicht gezahlt hat, habe schon einmal damit rechnen müssen, dass die Polizei-Begleiter zu spät gekommen sind und so etwa eine Fähre verpasst wurde, sagte Kreutner.


Die Polizeibeamten wurden wegen Geschenkannahme und Amtsmissbrauchs angezeigt, die Firmen wegen Verdachts des Betrugs, etwa durch falsche Rechnungen.


Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Causa aber nicht nur in Wien. Österreichweit wurden weitere 540 Personen angezeigt. Die Staatsanwaltschaften der verschiedenen Bundesländer wollen jetzt eine einheitliche Geringfügigkeitsgrenze festlegen, damit überall der gleiche juristische Maßstab angelegt werden kann.

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