Trickdiebe als Polizei ausgegeben

Mit falschen Identitäten haben sich die Täter Zugang zu Wohnungen in Wien verschafft. Anschließend ließen sie ihre Opfer für die Dienste auch noch bezahlen. Der Bande wurden mittlerweile elf Delikte nachgewiesen.

Gleich mit einer ganzen Palette von falschen Identitäten haben sich Trickdiebe in Wien Zugang zu Wohnungen verschafft und die Bewohner bestohlen. Die Verdächtigen, die seit Dezember des vergangenen Jahres in ganz Wien unterwegs gewesen sein sollen, haben sich unter anderen als Polizisten in Zivil, Elektriker, Mitarbeiter der Hausverwaltung oder als Angehörige des Gesundheitsamtes ausgegeben. Die Polizei ordnete der Bande bisher elf Straftaten zu, es dürften aber wesentlich mehr auf deren Konto gehen.

Die Bande – der 39-jährige Alfred S. aus Floridsdorf, der 39-jährige Heinz R. aus Penzing und der 46-jährige Andreas V. aus Margareten – spielten bei den Straftaten ihre Rollen perfekt. Manchmal kündigten sie dem Opfer ihren Besuch sogar im Vorfeld telefonisch an. In der Wohnung lenkte dann einer den Besitzer ab, während die anderen die Räume nach Geld und Wertsachen durchsuchten. Nach der Straftat verlangten sie mitunter von ihren Opfern sogar noch Geld für ihre „Dienste”.

Ende Juli wurde die Bande nach umfangreichen Ermittlungen auf frischer Tat erwischt. Bisher wurden ihnen elf Delikte nachgewiesen, die Polizei geht allerdings davon aus, dass es noch wesentlich mehr Geschädigte geben könnte. Opfer der Bande werden gebeten, sich unter der Wiener Telefonnummer 313-10/Dw.43310 an die Exekutive zu wenden.

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