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Treffen der iranischen und der UNO-Atomorganisation

©Bilderbox.at
Wenige Tage nach der jüngsten Gesprächsrunde zum Atomstreit treffen an diesem Donnerstag in Wien die Chefs der iranischen Atomenergie-Organisation AEOI und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO bzw. IAEA) zusammen.

IAEO-Generaldirektor Mohammed ElBaradei und der AEOI-Chef Gholamreza Aghazadeh sollten in Wien klären, wie es nach den Gesprächen zwischen dem Iran und dem Westen am Wochenende in der Schweiz weitergehe, berichtete die iranische Nachrichtenagentur ISNA.

Die IAEO bestätigte das geplante Treffen, wollte sich aber nicht zu den Inhalten äußern. Nach ISNA-Angaben ist Aghazadeh bereits in Wien angekommen. Die EU hatte noch im Juni im Rahmen verschärfter Iran-Sanktionen ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt.

An den Gesprächen mit dem iranischen Unterhändler Said Jalili am Wochenende in Genf hatten die fünf UNO-Vetomächte Großbritannien, Frankreich, Russland, China, erstmals die USA sowie ein Vertreter von Deutschland teilgenommen. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana gab dem Iran zwei Wochen Zeit, um sich zu einem Verhandlungsangebot zu äußern. Dieses sieht eine weitreichende wirtschaftliche Zusammenarbeit auch bei der zivilen Nutzung von Atomenergie im Gegenzug zu einem iranischen Verzicht auf die Urananreicherung vor.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte am Mittwoch noch die Position seines Landes bekräftigt. “Ich erkläre hiermit, dass es niemanden gibt, der auf seine nuklearen Rechte verzichtet”, sagte er in einer Rede in der Stadt Yasuj im Südwestiran. Die “Weltmächte” müssten das akzeptieren.

Der Westen verdächtigt Teheran, eine Atombombe bauen zu wollen. Der Iran bekräftigt dagegen immer wieder, die Atomenergie nur für zivile Zwecke nutzen zu wollen.

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