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Traumreise wird zur Kostenfalle: Konsumentenschützer warnen vor "Reise gewonnen"

Gewonnene Reisen bringen oftmals mehr Ärger als Erholung.
Gewonnene Reisen bringen oftmals mehr Ärger als Erholung. ©pixabay.com (Sujet)
Eine Gewinnbenachrichtigung über eine Zypernreise, die derzeit in so manches Haus flattern, muss nicht immer ein toller Gewinn sein. Konsumentenschützer warnen, dass die "Traumreise" oft zur "Kostenfalle" werden kann.

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich warnen vor einem Brief mit einer Gewinnbenachrichtigung über eine Zypernreise, der derzeit vielen ins Haus flattert. Die darin angepriesene achttägige “Traumreise” zum Vorzugspreis von einem statt 799 Euro pro Person entpuppe sich bei näherem Hinsehen als “Kostenfalle”, hieß es in einer Presseaussendung am Donnerstag.

Oftmals Kostenfalle: Konsumentenschützer warnen vor “Reise gewonnen”

Denn je nach Abflugort kämen Flughafengebühren von bis zu 79 Euro und Sicherheitsgebühren von 49 Euro pro Person dazu. Die Kosten für zusätzlich angebotene Ausflüge seien beim Buchen unbekannt, auch ob Verkaufsveranstaltungen besucht werden müssen, sei unklar. Bei der Reise ist nur das Frühstück inklusive. Alle weiteren Mahlzeiten und Konsumationen seien selbst zu bezahlen. Deren Preisniveau im Hotel sei nicht kalkulierbar. Da aber die genaue Lage des Hotels nicht beschrieben werde und es sich möglicherweise im Hinterland befindet, sitzt jeder, der keinen Ausflug mitbucht dort fest, machen die Konsumentenschützer aufmerksam. Jede Taxifahrt zum nächsten Ort, in ein Restaurant oder zu einem individuell gewählten Ausflugsziel verursache zusätzlich Kosten.

Zudem gebe es den Absender des Schreibens gar nicht, stellen die Konsumentenschützer unter Berufung auf eine Auskunft der Wirtschaftskammer fest. Die Seriosität des Anbieters sei fraglich. Ihre Empfehlung: “Werfen Sie daher dieses und ähnliche Schreiben in den Papierkorb. Mit solchen gewonnenen Reisen ist meist mehr Ärger als Erholung verbunden.”

(APA/Red)

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