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Transportfirma mit illegalen Praktiken von Wiener Polizei geschnappt

Bei einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung Wien am Dienstag ist der Polizei eine Firma ins Netz gegangen, die mit illegalen Praktiken Güterbeförderungen in ganz Österreich durchführen soll.

Das Unternehmen aus Niederösterreich wird verdächtigt, Fahrzeuge in Polen angemeldet und mit dortigen Kennzeichen versehen sowie notwendige Bestätigungen nach dem Güterbeförderungsgesetz gefälscht zu haben, teilte die Bundespolizeidirektion am Mittwoch mit.

Die Schwerpunktaktion des Fachbereichs Gefahrengutkontrollen wurde zwischen 6.00 und 15.00 Uhr im Bereich Floridsdorf und Donaustadt durchgeführt. Insgesamt wurden 34 Lkw kontrolliert, darunter auch drei Fahrzeuge des niederösterreichischen Unternehmens. Die Transportfirma soll durch die gefälschten Bestätigungen Steuern und Abgaben in Österreich hinterzogen haben. Außerdem wiesen zwei der Lkw schwere technische Mängel auf. Das Unternehmen wurde wegen der Fälschungen und des Verdachts der Steuer- und Abgabenhinterziehung angezeigt sowie dem Arbeitsinspektorat gemeldet.

Insgesamt erhielten bei der Aktion neun Lenker Anzeigen: Einige hatten Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, bei manchen Fahrzeugen wurden Ladungssicherungsmängel festgestellt.

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