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Traktor-Blockade am Grinzinger Hauptplatz

Aus Protest gegen die drohende Delogierung des letzten hauptberuflichen Weinhauers am Grinzinger Hauptplatz hat am Freitag die Arge „Grinzing muss leben“ für einige Minuten den Platz mit Traktoren blockiert - Angst vor "Weinhauer-Sterben".

Die Demonstranten wollten die Stadt Wien noch heuer dazu zwingen, den geschlossenen Heurigen von Raimund Berger aufzukaufen, um ihn in eine Stiftung einzubringen. Ansonsten drohe ein „Dammbruch“, befürchtete Aktivist Christian Schuhböck im Gespräch mit der APA. Dann müssten in Grinzing viele Weinhauer aufgeben.


Am Mittwoch habe man beim zuständigen Beamten im Rathaus vorgesprochen und das Konzept einer Stiftung präsentiert, in die die Stadt den fraglichen Heurigen samt angeschlossenen Weinbergen einbringen solle, berichtete Franz Hengl, Obmann der „Vereinigung der Freunde Grinzings“.


Zunächst müsse die Gemeinde jedoch die rund 1.500 Quadratmeter große Liegenschaft von der Immobilienfirma zurückkaufen, die aus der Zwangsauktion als Sieger hervorgegangen war. Ihnen sei zugesagt worden, vom Bürgermeister bis zur nächsten Woche eine Antwort zu erhalten, meinte Schuhböck zuversichtlich.


Als Gegenleistung sei man bereit, brachliegende Weinberge, die sich bereits im Besitz der Stadt befinden, von Berger mitbewirtschaften zu lassen, bot Schuhböck an. Ansonsten drohe dem Weinhauer, am 31. Dezember aus seinem ehemaligen Haus geworfen zu werden.


„Weihnachten in der Buschenschank von Raimund Berger“ sei das Nahziel, gab sich Hengl optimistisch. Man wolle im Beisein von Bürgermeister Michael Häupl (S) demnach schon zu Weihnachten das Lokal des Winzers wiedereröffnen.


Hengl stand bereits in der Vergangenheit für drastische Maßnahmen und hatte beispielsweise angedroht, Schritte zur Loslösung Grinzings von Wien zu setzen. Außerdem hatte er die regierende SPÖ als „Totengräber der letzten Grinzinger Weinhauer“ bezeichnet.

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