Training für Donnerstagabend abgesagt

Der starke Regen der vergangenen Tage hat nicht nur auf den Trainingsplätzen in Stegersbach Spuren hinterlassen. Kroatien-Simulation | Korkmaz | Gelassenheit trotz Kritik | Ruttensteiner & Spry | 

Auch das österreichische Fußball-Nationalteam spürte die Auswirkungen, weshalb die Einheit am Donnerstagnachmittag abgesagt wurde – der tiefe Boden hatte laut Teamchef Josef Hickersberger zu sehr an den Kräften der Spieler gezehrt.

“Natürlich spielt das schlechte Wetter eine Rolle, weil der Platz so nass ist, dass der Ball oft in Pfützen stecken bleibt”, erklärte Hickersberger. Dies bedeute aber nicht, dass deswegen mit weniger Einsatz trainiert werde. “Die nötige Intensität ist da und wird immer da sein müssen”, betonte der 60-Jährige.

Teamchef-Assistent Andreas Herzog, der die Trainingsabsage begrüßte (“Die Spieler müssen am Sonntag gegen Kroatien zu 100 Prozent frisch sein”), machen die schlechten Bodenverhältnisse kein Kopfzerbrechen. “Die Bedingungen in den letzten Tagen waren schon erschwert, weil es sehr stark geregnet hat. Aber wir haben alles, was geplant war, machen können”, betonte der ÖFB-Rekordspieler, dessen Mannschaft phasenweise auch auf den Stegersbacher Kunstrasenplatz ausweichen musste.

Das Gros der Trainings wird aber auf den beiden Naturrasenfeldern abgespult. “Und diese Plätze sind in einem fantastischen Zustand, auch wenn an den Seiten Pfützen sind”, sagte der ÖFB-Rekord-Internationale.

Martin Stranzl äußerte sich ähnlich. “Für uns ist das kein Problem, und von den Plätzen her passt alles. Außerdem könnte es ja auch am Sonntag regnen.” Der Innenverteidiger kann mit den kühlen Temperaturen gut leben. “Mir ist es so lieber, als wenn es jeden Tag 35 Grad hätte. Das würde mehr Substanz kosten.”

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