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Trainer-Legende gestorben

Der ukrainische Fußball-Coach Waleri Lobanowski ist am Montagabend in einem Krankenhaus in der ost-ukrainischen Stadt Saporoschje 63-jährig gestorben.

Der langjährige Trainer von Dynamo Kiew war letzte Woche in Spitalsbehandlung gekommen und musste sich in Folge einer Gehirn-Operation unterziehen, bei der es zu Komplikationen gekommen sein soll. Danach kam Lobanowski nicht mehr zu Bewusstsein.

Lobanowski galt in den 70er- und 80er-Jahren als einer der führenden Trainer Europas. Der gebürtige Russe führte Dynamo Kiew Ende der Neunziger an die Spitze des europäischen Vereinsfußballs. In den vergangenen Jahren war Lobanowski mehrfach wegen akuter Herzprobleme in ärztlicher Behandlung. Sein Amt als ukrainischer Nationaltrainer gab er nach dem K.o. in der WM-Relegation gegen Deutschland im November 2001 auf.

Als Spieler war Lobanowski bei Dynamo Kiew, Odessa und Donezk unter Vertrag und schoss von 1958 bis 1968 in 258 Matches 71 Treffer. Er wurde je ein Mal sowjetischer Meister und Cupsieger bzw. erhielt zwei Nationalteam-Einsätze. Seine Trainer-Karriere begann er 1969 bei Dnjepropetrowsk, Dynamo Kiew betreute er in drei Etappen insgesamt 20 Jahre. Zudem war er Team-Trainer der Sowjetunion, der Vereinigten Arabischen Emirate und eben der Ukraine. Als Betreuer kam er auf 22 Titelgewinne.

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