Traditionelle Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag

Zahlreiche Veranstaltungen im ganzen Land
Zahlreiche Veranstaltungen im ganzen Land ©APA (Gindl)
Tradition beherrscht die Feierlichkeiten zum 26. Oktober. Zunächst fanden die Kranzniederlegungen in der Krypta am äußeren Burgtor statt. Danach wurden rund 1.200 Rekruten aus ganz Österreich am Heldenplatz angelobt. Etwa 400.000 Besucher wurden zur Leistungsschau des Bundesheeres erwartet. Schließlich öffnete die Politik die Tore für Herrn und Frau Österreicher.

Nach dem Abschreiten der Garde durch Bundespräsident Fischer, Verteidigungsminister Darabos und Generalstabschef Entacher wurde in der Krypta ein Kranz niedergelegt. Eine halbe Stunde später wiederholte die Bundesregierung das Prozedere. Anschließend stand für die Regierung ein Ministerrat auf dem Programm, dann fand eine Sondersitzung des Kabinetts statt.

Zur Angelobung der rund 1.200 Rekruten betonte Fischer betonte in seiner Rede, dass sein Vertrauen in das Bundesheer trotz der Unfälle in Allentsteig in vollem Umfang aufrecht sei. “Wir haben ein sicheres und verantwortungsvoll geführtes Bundesheer.” Auch Verteidigungsminister Darabos lobte die Leistungen des Heeres. Die Aufgabe der österreichischen Streitkräfte sei es, den Menschen Schutz und Hilfe zu geben, erklärte Darabos. Das Bundesheeres präsentierte sich am Heldenplatz. Anziehungspunkte für die rund 400.000 Besucher waren vor allem die beiden “Black Hawk” Transport-Hubschrauber, das Eurofighter-Modell und die Panzerfahrzeuge.

Auch die Politik öffnete die Tore. Frei zugänglich waren unter anderem das Parlament, das Bundeskanzleramt, Unterrichts- und Wissenschaftsministerium sowie das Außenministerium. Zudem gab es die Möglichkeit, die Hofburg zu besuchen.

Mit Kritik an der Regierung meldeten sich FPÖ und Grüne am Nationalfeiertag zu Wort. FPÖ-Obmann Strache warf den beiden Koalitionsparteien vor, den Sorgen und Problemen der Österreicher gleichgültig gegenüber zu stehen. Die Grüne Bundessprecherin Glawischnig bedauerte, dass sich das Versagen der Bundesregierung bei wichtigen Zukunftsthemen wie etwa der Bildung ausgerechnet am Nationalfeiertag offenbare.

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