Tradition verpflichtet: Der Wiener Philarmonikerball

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Zum nunmehr 70. Mal findet, am 20 Jänner, im Wiener Musikverein der Philarmonikerball statt, der zu den Höhepunkten der Wiener Ballsaison zählt.
Website der Wiener Philarmoniker

Das Besondere am Philharmonikerball, dem “Künstlerball”, ist für Chef Andreas Großbauer, dass hier die Besucher am Ende denken “um Gottes Willen, der Ball ist schon aus. Wie ist das gegangen? Wir wollen noch bleiben.” Dies wäre bei anderen Veranstaltungen nicht immer so.

“Der Ball hat ein schönes Ambiente”

Weiter meint Ballchef Großbauer: “Es gibt eine große Tradition, die seit Anbeginn durchgezogen wird.” Man versuche moderat mit den technischen Möglichkeiten mitzugehen und man reagiere auf Veränderungen im Musikgeschmack, doch ansonsten versuche man, viele der “guten Dinge” zu bewahren. Der Ball habe ein schönes Ambiente und sei einfach ein gesellschaftliches Ereignis, meint einer der Tänzer die den Ball eröffnen werden.

Die Balleröffnung, an der heuer 160 Paare teilnehmen, ist ja eines der Highlights des Balls. “Wir versuchen jedem Ballveranstalter das zu liefern, was er sich wünscht. Die Philharmoniker wünschen sich immer etwas sehr Schwungvolles und Schnelles, wie etwa von Johann Strauss”, so Schäfer-Elmayer.

Nur mehr wenige Restkarten

Prinzipiell gibt aber die Wiener Balltradition ohnehin die klare Linie vor, selbst wenn es um die Choreographie für den Life-Ball geht.  Im Endeffekt sei aber wichtig dass die Gäste den Ball tragen, denn sie seien die Akteure und das sei ja das besonders Starke beim Philarmonikerball.

Am 10. Jänner startete der Vorverkauf, jetzt sind allerdings nur mehr wenige Restkarten vorhanden. Eine Ballkarte für Erwachsene kostet 130 Euro, Studenten unter 27 bezahlen 45 Euro. Weiter Infos zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Wiener Philarmoniker.

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