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Touristengruppen aus Asien wegen Coronavirus im Blick

Vom Coronavirus sind vor allem Menschen in der chinesischen Millionenstadt Wuhan betroffen.
Vom Coronavirus sind vor allem Menschen in der chinesischen Millionenstadt Wuhan betroffen. ©APA/ROBERT JAEGER
Die Tourismusbranche ist angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in Alarmbereitschaft. Vor allem Reisegruppen aus Asien stellen ein Risiko dar.

Die Reiseveranstalter sind ob des neuartigen Coronavirus aus China in Alarmstimmung. Das Verkehrsbüro, der größte heimische Tourismuskonzern, habe "den Krisenstab aktiviert", sagte Sprecherin Andrea Hansal. Das sei das übliche Vorgehen in solchen Fällen. Momentan ist nicht die klassische China-Reisezeit für Freizeittouristen,

Geschäftsreisende werden auf Coronavirus hingewiesen

Derzeit bereitet das Verkehrsbüro eine "Alert"-Info für alle Business-Kunden vor, die in nächster Zeit nach China reisen. Eine Warnung sei das aber nicht. "Eine Reisewarnung kann nur das Außenministerium ausgeben. Mit diesem sind wir in engem Kontakt", so Hansal am Donnerstag zur APA. "Wir können nur Fakten übermitteln."

Private Rundreisen nach China starten erst ab März, und die Stadt Wuhan, von der die Lungenkrankheit ihren Ausgang genommen haben soll, liegt nicht auf den klassischen touristischen Reiserouten, wie die Verkehrsbüro-Sprecherin erklärte.

Eine beliebte Winterdestination ist dagegen Thailand. Das werde beobachtet. "Wir schauen ganz genau hin", so Hansal.

Hygiene in Hotels im Auge behalten

Ein Thema in der heimischen Tourismusbranche sind weiters Gäste aus dem asiatischen Raum, die ja gerne in Gruppen nach Wien, Salzburg oder auch Hallstatt kommen. "Spannend ist bei uns die Hotellerie", sagte Hansal. Das Verkehrsbüro betreibt 25 Hotels in Österreich, davon 15 in Wien und drei in Salzburg. Die Hotelmitarbeiter seien dazu angehalten, gut auf die Hygiene zu achten, also Hände und Oberflächen zu desinfizieren. Das sei aber nicht unbedingt dem Coronavirus geschuldet, sondern der aktuellen Grippewelle. "Das haben wir eigentlich jedes Jahr."

Vom Coronavirus sind vor allem Menschen in der chinesischen Millionenstadt Wuhan betroffen. Experten des Imperial College London gehen von 4.000 infizierten Personen aus. Nach bisheriger Kenntnis sind 17 Menschen an der Lungenerkrankung gestorben. Wuhan wurde inzwischen de facto abgeriegelt. Der Coronavirus-Typ hatte 2002/03 die Atemwegserkrankung SARS verursacht, an der fast 800 Menschen in Festland-China und Hongkong starben. Zu der Virusfamilie gehören aber auch harmlose Schnupfen- und Magen-Darm-Viren.

(APA/Red)

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