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Touristen lieben Wien

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Nächtigungsplus von 13,9 Prozent in der Hauptstadt - Schlechtes Wetter schuld an fehlenden Gästen in den meisten Bundesländern - immer mehr Touristen aus Großbritannien, Frankreich und den USA.

In Wien wurde im Juli das mit Abstand höchste Nächtigungsplus von 13,9 Prozent in gesamt Österreich erzielt. Damit konnte die Bundeshauptstadt den überaus positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen. Nächtigungsmäßig positiv konnten auch Niederösterreich (plus 1,8 Prozent) und Salzburg (plus 2,9 Prozent) den Juli abschließen. Die verbleibenden Bundesländer mussten hingegen Nächtigungsrückgänge zwischen 6,1 Prozent in Kärnten und 0,2 Prozent in Tirol hinnehmen. 

 
Von Jänner bis Juli stiegen die Nächtigungen um 1,3 Prozent auf 74,8 Mio. Übernachtungen, die Ankünfte nahmen im selben Zeitraum um 3,3 Prozent zu. Nächtigungsrückgänge wurden im Burgenland (minus 5,9 Prozent), in Kärnten (minus 2,2 Prozent), in Oberösterreich (minus 0,5 Prozent) und in der Steiermark (minus 3,4 Prozent) verzeichnet. Die übrigen Bundesländer wiesen Nächtigungszuwächse zwischen 0,4 Prozent (in Vorarlberg) und 11,4 Prozent (in Wien) auf. Der österreichische Tourismus hat in der ersten Hälfte der Sommersaison 2004 (Mai bis Juli) u.a. wegen der zahlreichen Niederschläge ein Nächtigungsminus von 1,1 Prozent auf 28,2 Mio. Übernachtungen verzeichnet.  

 
In den ersten Hälfte der Sommersaison 2004 nächtigten die deutschen Gäste um 2,7 Prozent weniger, ebenso Gäste aus den Niederlanden (minus 6,0 Prozent). Erhebliche Nächtigungszuwächse konnten britische Gäste (plus 13,1 Prozent), Franzosen (plus 11,3 Prozent) und US-Amerikaner (plus 23,2 Prozent) erzielen. Bei den Nächtigungszuwächsen von Mai bis Juli steht Wien unangefochten an erster Stelle (plus 12,8 Prozent), gefolgt von Salzburg mit plus 3,9 Prozent, während in den verbleibenden Bundesländern die Entwicklung negativ verlief. Das schlechte Wetter der ersten Julihälfte dürfte zu der im Vergleich zu Juli 2003 rückläufigen Aufenthaltsdauer geführt haben und manchen Gast zur vorzeitigen Abreise bewogen haben, meint die Statistik Austria. 

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