Touristen in Thailand nicht unmittelbar bedroht

Hohes Sicherheitsrisiko in Bangkok
Hohes Sicherheitsrisiko in Bangkok
Das österreichische Außenministerium sieht derzeit keine unmittelbare Bedrohung für österreichische Touristen und Auslandsösterreicher durch die anhaltenden politischen Spannungen in Thailand. Außenamtssprecher Martin Weiss wies am Freitag auf Anfrage der APA aber auf das "erhöhte Sicherheitsrisiko für Thailand" und das "hohe Sicherheitsrisiko für Bangkok" hin.


Nach Angaben von Weiss leben derzeit rund 600 Österreicher im Großraum Bangkok. Die Anzahl der österreichischen Touristen betrage nach groben Schätzungen etwa 2.000, verlässliche Zahlen könne man aber wegen der vielen Individualreisenden nicht nennen, so der Sprecher.

Durch die Massendemonstrationen sei der Flugverkehr von und nach Bangkok nicht beeinträchtigt. Allerdings gebe es Auswirkungen auf den Verkehr in der thailändischen Hauptstadt.

Die Tätigkeit der österreichischen Botschaft werde nicht behindert. Sie liegt in der Nähe des Lumpini-Parks, einem der Punkte, an dem sich die Regierungsgegner versammeln. “Wir beobachten die Situation genau”, betonte Weiss. Sollte es zu einer Eskalation kommen, würde es eine Reisewarnung geben und es würden notwendige Maßnahmen ergriffen.

Laut der Homepage des Außenministeriums empfiehlt die österreichische Botschaft “dringend”, Protestversammlungen zu meiden und den Anordnungen der Sicherheitskräfte stets Folge zu leisten. Zugleich wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Bangkok abgeraten.

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