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Toter Student aus NÖ in Nairobi: Obduktion in Wien durchgeführt

Der tote Student aus NÖ in Nairobi gibt Rätsel auf.
Der tote Student aus NÖ in Nairobi gibt Rätsel auf. ©ap
Im Fall des in der kenianischen Hauptstadt Nairobi tot aufgefundenen Studenten aus Niederösterreich ist am Mittwoch die Leiche des 29-Jährigen in Wien obduziert worden.
Obduktion startet
Mysteriös: Toter Student gefunden

Das berichtet die Tageszeitung “Kurier” in ihrer Freitagausgabe. Demnach ist mit einem Ergebnis in rund zwei Wochen zu rechnen. Die Kosten für die Obduktion werden laut der Zeitung privat getragen. Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, hatte Anfang dieser Woche erklärt, die Ermittlungsbehörden könnten weder eine Obduktion veranlassen noch Erhebungen einleiten. Ein österreichisches Verfahren in diesem Fall sei nie geplant gewesen und schlicht nicht möglich, so Habitzl.

Weil: “Es gibt keine inländische Gerichtsbarkeit”, da der Tatort nicht in Österreich liege und auch kein Österreicher im Verdacht stehe. Die Ermittlungen müssten daher allein von den kenianischen Behörden weitergeführt werden.Der Leichnam des 29-Jährigen wurde in der vergangenen Woche nach Österreich überführt. Als Todesursache gelte laut der Obduktion in Kenia “ein Sturz aus großer Höhe”.

Student war für NGO in Nairobi

Der Student hatte sich mehrere Monate für die im Bereich Menschenrechte tätige NGO “Kenya Human Rights Commission” in Kenia aufgehalten. Weil er sich entgegen seiner Gewohnheiten tagelang nicht gemeldet hatte, setzten sich die Angehörigen mit der Botschaft in Verbindung. Von einem Mitarbeiter der Vertretung wurde schließlich ein auf einer Baustelle nahe des Flughafens gefundener Toter mit höchster Wahrscheinlichkeit als der Vermisste identifiziert.

Die Befürchtung, dass der Niederösterreicher durch Fremdverschulden zu Tode kam, wurde durch Angaben der Angehörigen erhärtet, wonach Kreditkarten des 29-Jährigen mehrfach benützt wurden, nachdem der Kontakt zu dem Studenten abgebrochen war.

(apa)

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