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Tote und Verletzte bei Erdbeben im Osten Russlands

Russland - Nach dem starken Erdbeben auf der Insel Sachalin im Osten Russlands haben die Behörden in der betroffenen Stadt Newelsk den Notstand ausgerufen.

Bei dem Beben der Stärke 6,4 kamen am Donnerstag zwei Menschen ums Leben, mehrere wurden verletzt, wie die Agentur Interfax meldete.

Die Erschütterung am Nachmittag (Ortszeit) habe zahlreiche Häuser zerstört, sagte der Gouverneur des Gebiets, Iwan Malachow. Nach Angaben des Zivilschutzes waren Hubschrauber im Einsatz, Psychologen kümmerten sich um Überlebende des Unglücks. Die 24.500 Einwohner der Stadt wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen.

1995 waren bei einem Erdbeben auf der Insel im Ochotskischen Meer nahe Japan 2000 Menschen ums Leben gekommen. In der Region kommt es immer wieder zu Erdbeben. Meist sind die Schäden wegen der dünnen Besiedelung gering.

Die Behörden in Newelsk richteten ein Zeltlager mit Notunterkünften ein, da für die Nacht Nachbeben erwartet wurden. Über die genaue Zahl der Opfer gab es zunächst keine Angaben. In der Stadt Newelsk fiel der Strom aus.

Die Pazifikinsel Sachalin liegt nördlich von Japan. Japanische Behörden lösten nach dem Beben eine Tsunami-Warnung aus. An der Nordküste Japans wurde eine 30 Zentimeter hohe Welle gemessen, meldete Japans Meteorologische Agentur. Auf Sachalin befinden sich wichtige Erdöl- und Erdgasvorkommen Russlands.

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